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Felipe Nasr gibt Sauber-Debüt

Williams-Knowhow für Sauber

Felipe Nasr - Sauber - Jerez Test 2015 Foto: Sauber 15 Bilder

Felipe Nasr hat sein Rookie-Jahr in der Formel 1 erfolgreich gestartet. Beim ersten Einsatz für Sauber in Jerez fuhr der Brasilianer direkt die zweitschnellste Runde des Tages. Dabei ging es beim Debüt gar nicht um die Zeit sondern nur um die Eingewöhnung.

02.02.2015 Tobias Grüner

Felipe Nasr ist bei Sauber angekommen. Vor Weihnachten verbrachte der Youngster schon eine Woche in der Fabrik. Vor dem Test in Jerez ging es noch einmal ein paar Tage in die Schweiz. Am Montag (2.1.2015) saß der Debütant schließlich in Jerez das erste Mal im neuen C34 und legte direkt die zweitschnellste Zeit des Tages hin.

Nasr lernt neues Team kennen

"Das war ein guter Start", freute sich der Neuling. Dabei stand die Bestzeitjagd gar nicht auf dem Stundenplan: "Ich musste mich erst einmal an ein neues Team und ein neues Auto gewöhnen. Auch die Abläufe hier musste ich kennenlernen. Da war es gut, dass wir heute so viele Kilometer bei unterschiedlichen Bedingungen sammeln konnten."

Insgesamt drehte Nasr 88 Runden, nur 3 weniger als Hamiltons Tagesbestwert. "Ohne den Regen am Ende, wären es noch mehr gewesen", freute sich der Rookie. "Ich habe die meiste Zeit des Tages damit verbracht, die Systeme, Schalter und Begriffe zu lernen. Es geht jetzt darum, das so schnell wie möglich zu verinnerlichen. Bis es in Fleisch und Blut übergeht, dauert es sicher noch ein bisschen."

Zu seinem neuen Dienstwagen konnte Nasr noch nicht viel Konkretes sagen. "Ich denke, das Auto ist ein Schritt nach vorne im Vergleich zum Vorjahr. Grundsätzlich hat es sich schon ganz gut angefühlt. Das Fahrverhalten war berechenbar. Es hat gut reagiert. Dadurch konnte ich schnell einen Rhythmus finden."

Nasr gibt Williams-Erfahrung an Sauber weiter

Ganz perfekt hat es sich aber für den letztjährigen Williams-Testfahrer noch nicht angefühlt: "Es gibt sicher noch Bereiche, in denen wir uns verbessern können. Ich habe bei Williams einige gute Dinge gesehen, die ich an Sauber weitergeben kann."

Konkrete Aussagen zu den Unterschieden zwischen dem Sauber und dem Williams aus der Vorsaison wollte der in England lebende Nachwuchsmann aber nicht treffen: "Es gibt ohne Zweifel Unterschiede. Ich wäre bei Williams gerne mehr gefahren. Aber es hat gereicht, damit ich einen guten Vergleich zwischen den beiden Autos habe." Erst Ende November saß Nasr bei den Testfahrten in Abu Dhabi noch im weißen Martini-Auto.

Der Wechsel von Williams zu Sauber war auch ein Wechsel von einem Mercedes-Motor zu einem Ferrari-Triebwerk. Nach den ersten Kilometern mit neuem Material wollte sich Nasr aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen: "Ich glaube nicht, dass sie gravierend unterschiedlich sind. Aus meiner Sich fühlen sie sich ziemlich ähnlich an."

Sauber ohne Übergewicht

Ein Sauber-Problem aus dem Vorjahr war das Übergewicht des Autos. Das scheint sich nun etwas verbessert zu haben, auch wenn Nasr hier ebenfalls nicht konkret werden wollte: "Ich denke das Team arbeitet hart daran. Momentan sieht es ganz gut aus." Auch in Sachen Zuverlässigkeit scheint Sauber auf einem guten Weg. "Marcus (Ericsson) hatte gestern schon keine Probleme. Heute gab es auch keine großen Schwierigkeiten."

In Melbourne muss Sauber zeigen, ob die Wende gelingt. Nicht nur zuverlässig sondern auch schnell muss das Auto sein. "Das erste Ziel ist es, das Team wieder in die Punkte zu bringen", so Nasr. "Für mich persönlich ist es das erste Jahr in der Formel 1. Ich glaube, Sauber ist ein guter Platz für mich. Das Team hat sehr viel Erfahrung. Ich weiß aber, dass ich mich noch in vielen Bereichen verbessern kann."

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