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Felipe Nasr über neuen Sauber

"Erstes Gefühl ist ordentlich"

Felipe Nasr - Sauber - Barcelona - Formel 1-Test - 1. März - 2016 Foto: Stefan Baldauf 19 Bilder

Felipe Nasr zeigte sich nach dem ersten Testtag mit dem neuen Sauber C35 zufrieden. Sowohl beim Chassis als auch beim Motor sei ein Schritt nach vorne zu spüren gewesen. Bis Melbourne habe das Team aber noch viel Arbeit vor sich.

01.03.2016 Tobias Grüner

Das Feld ist endlich komplett. Am Dienstag (1.3.2016) hat auch Sauber endlich die ersten Testkilometer mit dem 2016er Auto abgespult - mit einer Woche Verspätung. Felipe Nasr fuhr 103 Runden und landete in der Zeitentabelle auf Rang 9. Doch auf schnelle Runden war der Brasilianer gar nicht aus.

Nasr hat mit mehr Problemen gerechnet

"Wir mussten erst einmal alle Systeme checken und schauen, ob die Kühlung funktioniert", erklärt der Brasilianer. "Von der Kilometerleistung können wir wirklich zufrieden sein. Normalerweise erwartet man viel mehr Probleme, wenn ein Auto zum ersten Mal fährt. Aber bis auf ein paar Sachen mit der Elektrik in der Früh war alles in Ordnung."

Nasr hat noch gut das alte Auto in Erinnerung, mit dem er vergangene Woche 2 Testtage absolvierte. "Im direkten Vergleich hat es sich wie ein Schritt nach vorne angefühlt. Das Heck liegt nun deutlich stabiler in Medium- und High-Speed-Kurven. Der neue Motor ist von der Fahrbarkeit deutlich besser. Er spricht schneller an und ist durch das Drehzahlband viel harmonischer."

Trotz des Lobes kann der Pilot aber noch keine Entwarnung geben. "Wir haben noch gar nicht mit der Balance gespielt und sind mit dem neuen Auto auch nicht ans Limit gegangen. Da haben wir noch viel Arbeit vor uns. Ich denke aber, dass es für Melbourne eine gute Basis ist."

Punkte werden schwer für Sauber

Technische Upgrades sind bis zum Saisonstart nicht geplant. Dabei könnte auch der neue Sauber noch etwas mehr Abtrieb vertragen. Nasr weiß auch, dass Sauber dieses Jahr eine Schippe drauflegen muss. So einfach wie im Vorjahr wird es nicht noch einmal in die Punkte zu fahren. Vor 12 Monaten landeten Nasr und Teamkollege Marcus Ericsson beim Saisonauftakt sensationell auf den Plätzen 5 und 8.

"Man hat das Gefühl, dass viele Teams aus dem Mittelfeld dieses Jahr einen Schritt nach vorne gemacht haben. Das Feld ist enger geworden", analysiert Nasr. "Es scheint momentan etwas schwieriger zu werden, in die Punkte zu fahren. Aber wir müssen erst einmal abwarten, was wir für Schritte in den nächsten Tagen machen können."

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