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Fernando Alonso

"Alle geben hier immer 130 Prozent"

Fernando Alonso Foto: dpa 23 Bilder

Als Spanier freut sich Fernando Alonso natürlich auf sein Heimspiel in Barcelona. Einen großen Vorteil sieht er allerdings nicht. Nur das Team sei immer ganz besonders motiviert, wenn es nach Spanien geht.

07.05.2009 Tobias Grüner

"Das Team gibt normal immer schon 120 Prozent. Wenn es nach Spanien geht, sind es sogar 130 Prozent", scherzte der Asturier am Donnerstag (7.5.) in Barcelona. Natürlich gefalle ihm die Strecke sehr gut und das Rennen sei immer sehr speziell, aber leider gebe es keinen richtigen Heimvorteil: "Im Winter haben alle Teams hier viel getestet. Jeder kennt die Strecke in- und auswendig."

Keine Verschiebung erwartet

Die Fans geben dem zweifachen Weltmeister natürlich einen Extraschub: "Die Unterstützung ist jedes Jahr großartig." Allerdings musste Alonso die allgemeine Euphorie dämpfen. Der Saisonstart ist nicht ganz wie geplant gelaufen: "Nach den Wintertests waren wir sehr optimistisch. Wir waren konkurrenzfähig und die Balance des Autos war gut. Wir waren überzeugt, in Australien um die Podiumsplätze kämpfen zu können."
 
Doch das sei leider nicht der Fall gewesen, blickt Alonso enttäuscht zurück. "Das war schon eine Überraschung. Wir wussten, dass Brawn GP stark sein würde, aber Red Bull und Williams hatten wir eigentlich ein Stück hinter uns erwartet." Nur dank harter Arbeit und vieler neuer Teile konnte der Rückstand zuletzt in Grenzen gehalten werden. In Barcelona kommt erneut ein Aero-Paket.

"Aber hier bringt leider jeder neue Teile an den Start. Und wenn am Schluss alle zwei Zehntel gewinnen, bleibt das Kräfteverhältnis am Ende einfach gleich." Eine große Wende oder gar ein Neubeginn der Saison sei deshalb nicht zu erwarten.

Freude für Button und Barcelona

Beim Blick auf den WM-Spitzenreiter kommt beim Spanier kein Neid auf: "Jenson hat schon früher bewiesen, dass er in der Spitze mitfahren kann. Dieses Jahr hat er das richtige Auto. Dabei kommt es immer auf das Paket an. Ich freue mich für ihn."

Freude kam auch von anderer Seite. Der FC Barcelona zog am Mittwoch durch einen Sieg gegen Chelsea London in das Champions League Finale ein: "Ich freue mich, dass eine spanische Mannschaft im Finale ist", sagte Alonso, der eigentlich zur Anhängerschaft von Erzfeind Real Madrid zählt. "Ich habe aber viele Freunde in Barcelona."

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