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Fernando Alonso

Antworten gibt es erst im Qualifying

Fernando Alonso Ferrari GP Spanien 2012 Foto: xpb 88 Bilder

Fernando Alonso will das Trainingsergebnis von Barcelona nicht überbewerten. Sollte Ferrari aber am Samstag das Top Ten-Finale im Qualifying verpassen, droht Feuer unterm Dach. Ein Problem könnte sein, dass das rote Auto den Vorteil der weichen Reifen nicht gut genug nutzen kann.

11.05.2012 Tobias Grüner

Nach den beiden Trainingssitzungen herrschte am Freitag (11.5.) großer Andrang im Ferrari-Motorhome. Alle wollten wissen, ob das überarbeitete Auto den erhofften Schritt nach vorne gemacht hat oder ob die Plätze elf und 14 in der Tageswertung schon Grund zur Sorge sind. Doch Fernando Alonso wollte sich noch nicht festlegen.

"Erst morgen werden wir die Antworten bekommen. Heute ist noch zu früh. Freitag ist es unmöglich zu analysieren", vertröstete der zweifache Champion die Journalisten. Dass die Fragezeichen im roten Lager nicht weniger wurden, lag auch an den außergewöhnlichen Bedingungen auf dem Circuit de Catalunya, die einen Vergleich mit den Daten der Wintertests nicht zuließen.

Bedingungen verschleiern Fortschritte

Dass er kein gutes Gefühl im Auto hat, schob der Pilot auf die äußeren Einflüsse. "Heute hatte keiner auf der Strecke ein gutes Gefühl", erklärte der Lokalmatador. "Die Bedingungen waren sehr hart. Auf der Geraden hatten wir Gegenwind, im kurvigen Teil kam der Wind von hinten. Der Asphalt war 30 Grad heißer als bei den Wintertests. Die Strecke war dadurch zwei bis drei Sekunden langsamer."

Vor allem in den Punkten Traktion und Top-Speed hatte Ferrari zuletzt Verbesserungsbedarf. Entwarnung konnte Alonso hier nicht geben. "Man konnte heute nicht erkennen, ob sich unsere Schwachpunkte verbessert haben, weil das Fahrverhalten für alle schlechter war. Man kann es schwer vergleichen. Wir bekommen die Antworten erst im Vergleich mit der Konkurrenz im Qualifying."

Alonso will ohne Probleme ins Q3

Für den Samstag hat Alonso ein klares Ziel. Er will in einer der ersten fünf Startreihen stehen. Die dritte Qualifikationsrunde ist das Ziel. "Es kommt für uns drauf an, wie schwer es wird, im Qualifying in die Top Ten zu fahren. Da hatten wir zuletzt Probleme. Wir haben heute einige positive Anzeichen gesehen. Wenn wir leicht ins Q3 fahren, dann können wir uns etwas entspannen. Wenn wir wieder Schwierigkeiten haben oder das Q3 komplett verpassen, hat sich an unserer Lage nichts verändert."

Der Spanier sei nach eigener Aussage aber immer noch zuversichtlich, dass der angepeilte Schritt nach vorne eintritt. Nur ein Punkt bereitet dem Asturier etwas Sorgen. Die weichen Reifen wollen mit dem Ferrari einfach nicht harmonieren. "Wir konnten uns nicht so stark verbessern wie einige der anderen Autos. Da betrug der Unterschied teilweise zwischen einer und anderthalb Sekunden", analysierte der Pilot.

Die Reifen waren aber nicht der einzige Grund, warum Alonso in der Tageswertung nur auf Platz 14 landete hatte. "Ich hatte Verkehr in der ersten schnellen Runde. Ich habe dann die Reifen abkühlen lassen, aber in der dritten Runde stand wieder einer im Weg. Mit einer sauberen Runde kann ich mich morgen sicher noch verbessern. Ich hoffe, wir sehen dann auch einen ähnlichen Vorteil mit weichen Reifen wie bei den anderen Autos. Aber es scheint momentan, dass uns der harte Reifen besser liegt."

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