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Fernando Alonso & Luca di Montezemolo

Aufgeben gilt nicht, jetzt erst recht

Fernando Alonso Foto: xpb 29 Bilder

Nach der Pleite von Silverstone vergrößerte sich der Rückstand von Fernando Alonso im WM-Klassement auf 47 Punkte. Aufgeben gilt aber nicht für den zweifachen Weltmeister. Auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo schwörte seine Mannschaft noch einmal ein.

13.07.2010 Tobias Grüner

So hat sich Fernando Alonso sein erstes Jahr bei Ferrari sicher nicht vorgestellt. Mit nur vier WM-Punkten in den letzten zwei Rennen wuchs der Rückstand auf WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton auf 47 Punkte an. Auch in der Teamwertung ist Ferrari zu Saisonhalbzeit schon weit vom Gewinn des Konstrukteurspokals entfernt. McLaren und Red Bull scheinen aktuell das Rennen unter sich auszumachen.

"Natürlich ist das frustrierend", gibt die Ferrari-Speerspitze zu. "Aber genau in diese Zeiten muss man Stärke und Zusammenhalt beweisen. Man muss nach vorne blicken ohne die Motivation zu verlieren." Nach dem großen Update-Paket in Valencia hatte die Ferrari-Führung eigentlich Siege und Podiumsplätze in Auftrag gegeben. Doch trotz guter Trainingsleistungen sorgten am Ende Pech und FIA-Strafen zweimal für lange Gesichter in der Scuderia-Box.

Fernando Alonso: Jedes Pünktchen ist wichtig

Mit kleinen Schritten will Alonso nun wieder zurück in die Erfolgsspur finden. "Wir müssen herausfinden, wie wir das Beste aus jeder kleinen Möglichkeit herausholen können. Und wir müssen bereit sein, jedes einzelne Pünktchen aufzusammeln."

England ist für den Spanier abgehakt. Jetzt richtet sich der Blick in die Zukunft. Schon in der kommenden Woche steht Hockenheim auf dem Programm. "Rennen wie das in Silverstone steigern meine Lust aufs Rennfahren nur noch", erklärt der 28-Jährige mit Nachdruck. "Ich möchte so schnell wie möglich zur nächsten GP-Station kommen und diese Energie in einer positiven und konstruktiven Art zu nutzen."

Montezemolo will verlorene Punkte zurück

Auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo schwörte sein Team noch einmal ein. "Jammern hilft nichts. Wir sind Ferrari und nun ist es an der Zeit, das auch mit Ergebnissen auf der Strecke zu zeigen", wird der Italiener in der Gazzetta dello Sport zitiert. "Wir sind schon durch schwierigere Zeiten gegangen. Wir dürfen jetzt keine Gelegenheiten mehr auslassen, wie wir es in den letzten beiden Rennen getan haben. Ich erwarte, dass jeder 100 Prozent gibt, um die verlorenen Punkte zurückzuholen."

Zwei Rennen stehen bis zur Sommerpause noch auf dem Kalender. Beim Doppelschlag in Hockenheim und Budapest müssen die Italiener punkten, um sich nicht vorzeitig aus dem Titelkampf zu verabschieden. Alonso: "Ich arbeite heute noch wie zu Beginn meiner Kartzeit: Ich gebe immer mein Bestes, ich gebe niemals auf und schaue immer nur nach vorne - egal was für eine Entscheidung ich treffe. Was auf der Strecke passiert ist nur eine Erweiterung des normalen Lebens - das ich mit dem gleichen Optimismus und Engagement führe."

Alonso hat sich gut eingelebt bei Ferrari

Trotz der dürftigen Resultate mit nur einem Sieg in zehn Rennen zieht der Asturier eine zufriedene Zwischenbilanz seiner ersten Ferrari-Halbsaison. "Es war alles komplett positiv. Vor allem was die Integration in das Team angeht, mit dem ich mich in einer vollkommenen Harmonie befinde. Bei Ferrari gibt es diese Leidenschaft für kleine Details mit dem Ziel eine geschlossene Einheit aller Teammitglieder zu bilden, die dann als Teil einer großen Familie das gleiche Ziel verfolgen."

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