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Fernando Alonso

"Ausfall könnte Abschied vom Titel bedeuten"

Fernando Alonso Foto: xpb 16 Bilder

Fernando Alonso ist der einzige verbliebene Ferrari-Pilot, der noch um den Titel kämpft. Bei 41 Punkten Rückstand könne man sich nun aber keine Ausfälle mehr erlauben, erklärt der Spanier. Die Stallregie würde einen möglichen Titelgewinn aber nicht schmälern.

09.09.2010 Tobias Grüner

Fernando Alonso fährt in Monza sein erstes Heimrennen im Ferrari-Cockpit. Ein besonderes Gefühl verspüre er dabei aber nicht. "Wir sind heute morgen in einem Fiat 500 an die Strecke gefahren. Da sind uns die ganzen Leute hinterher gerannt", grinst der Spanier. "Aber sonst ist es ein ganz normaler Grand Prix. Wir versuchen natürlich, die Leute glücklich zu machen."

Fehleranalyse in Maranello

Nach dem schwachen Abschneiden von Spa und dem Ausrutscher im Regen hofft Alonso nun auf die große Wende. "Wir haben die Fehler analysiert und haben auch ein paar Probleme gelöst." Trotz 41 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Lewis Hamilton glaubt Alonso nicht, dass der WM-Zug schon abgefahren ist.
 
"Früher haben vielleicht zwei oder drei Fahrer um den Titel gekämpft. Jetzt sind es fünf. Da kann man leicht Erster oder Fünfter sein. Man kann viele Punkte gewinnen oder verlieren", erklärte Alonso in Monza. "Wenn man aber in den letzten sechs Rennen immer aufs Podium kommt und einige davon gewinnt, sollte man bis zum Finale Chancen auf den Titel haben."

Alonso hat Hoffnung noch nicht aufgegeben

Alonso hofft, dass er der Konkurrenz in den nächsten zwei Rennen schon einige Zähler abnimmt. Einen Fehler darf man sich im spannenden Finale allerdings nicht mehr erlauben. "Monza und Singapur sind sehr wichtige Rennen für uns. Ein weiterer Ausfall oder ein Problem könnte schon unser Abschied vom Titel sein."
 
Dabei kämpft Ferrari mit aller Macht um den Titel. Mit massivem Entwicklungsaufwand versuchen die Roten das Ruder in der WM herumzureißen. Auch vor Stallregie schreckten die Italiener bekanntlich nicht zurück. "Wir sind schon in den letzten Rennen aggressiver zur Sache gegangen. Ab der Halbzeit der Saison machen wir volle Attacke und haben einen aggressiveren Ansatz gewählt. Hier wird das nicht anders sein."
 
Dass ein möglicher WM-Titel durch die Stallregie befleckt sein könnte glaubt Alonso nicht. "Wenn man Champion werden will, muss man mehr Punkte als die anderen haben. Das war schon immer so." Die Aufregung um das Urteil der FIA konnte der zweifache Champion nicht nachvollziehen. "Alle müssen es respektieren und sich wieder beruhigen."

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