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Fernando Alonso

Bereit für die Piratenserie

Fernando Alonso Foto: Renault 23 Bilder

Der zweifache Weltmeister Fernando Alonso hat am Rande des Grand Prix der Türkei schon einmal seine Bereitschaft erklärt, an einer Alternativ-Serie der Hersteller teilnehmen zu wollen, sollte der Streit zwischen FIA und FOTA nicht gelöst werden können.

06.06.2009 Tobias Grüner

"Ich habe schon einmal gesagt, dass ich nicht in der Formel 1 fahren will, wenn das Niveau durch Abgänge der Hersteller sinkt", kommentierte der Spanier den aktuellen Machtkampf in der Formel 1. "Wenn die Serie nicht mehr so attraktiv ist, würde ich mich sicher nach Alternativen umschauen. Natürlich würde ich auch in einer möglichen neuen Serie der Hersteller fahren."

FOTA-Vizepräsident John Howett hatte erst am Freitag noch einmal bekräftigt, dass sich die Hersteller als allerletzte Lösung in einer eigenen Piratenserie von der Formel 1 lösen könnten. Auch die Fahrer sind beim aktuellen Streitthema nicht auf einer Linie: "Wir haben alle unterschiedliche Meinungen zu der Sache", erklärte Alonso. "Deshalb wird es auch kein gemeinsames Statement der Fahrergewerkschaft GPDA dazu geben."

Vettel als einziger Titelherausforderer

Auch zum aktuellen Kampf um den WM-Titel hielt der Spanier nicht mit seiner Meinung hinterm Berg. "Ich denke, dass Vettel der einzige ist, der Button in dieser Saison noch stoppen kann. Nach seinen Ausfällen in Australien und Monaco wird es allerdings schwierig." Dem WM-Zweiten Barrichello räumt der 27-Jährige dagegen keine großen Chancen ein, einfach weil er der Teamkollege ist. "Button ist der Mann für die WM."

Die eigene sportliche Situation nimmt der zweifache Weltmeister dagegen relativ emotionslos: "Man reist mit gewissen Erwartungen an die Strecke. Platz acht im Qualifying war für uns nicht gerade eine große Überraschung. Das war schon in den letzten fünf oder sechs Rennen so." Da der Spanier in den ersten Runden des Zeittrainings noch ein paar Plätze weiter hinten rangierte, macht er sich für das Rennen keine großen Hoffnungen: "Ich denke wir sind realistisch gesehen um Platz zehn oder elf herum."

Erstaunlich findet der Renault-Pilot die Leistungsdichte in der Formel 1. "Für den Zuschauer ist es von außen sicher interessant. Für uns ist es allerdings ziemlich stressig." Immerhin konnte Renault das Auto zuletzt wieder etwas verbessern. Auf drei bis vier Zehntel schätzt Alonso den Forschritt. "Das bringt aber nichts, wenn die anderen auch ständig nachlegen. Dann bleibt hinterher alles beim Alten."

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