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Fernando Alonso

"Brauchen nur noch ein gutes Auto"

Fernando Alonso GP Brasilien 2011 Foto: xpb 94 Bilder

Fernando Alonso geht zuversichtlich in die Saison 2012. Das Team habe sich seiner Ansicht nach in diesem Jahr deutlich verbessert. Ferrari brauche nur noch ein gutes Auto, damit es endlich mit dem ersten Titel in Rot klappt.

24.11.2011 Tobias Grüner

In Maranello wird man langsam unruhig. Von den letzten vier Weltmeistern trug keiner einen roten Overall. In dieser Saison blieb Ferrari gegen Red Bull und McLaren chancenlos. Nur ein Sieg in Silverstone sprang für Speerspitze Fernando Alonso heraus. Unzufrieden ist der spanische Nummer-eins-Pilot allerdings nicht.

"Ich bin einigermaßen zufrieden, wie die Saison 2011 lief. Wie das Team seine Arbeitsweise verbessert hat und wie wir uns in bestimmten Bereichen verbessert haben, in denen wir vergangenes Jahr noch Schwächen zeigten - wir sind insgesamt viel stärker als vergangenes Jahr", ist sich der zweifache Weltmeister sicher.

Ferrari 2010 zu schwach aufgestellt

Obwohl Alonso 2010 deutlich näher am WM-Titel dran war, erinnert sich der 30-Jährige nicht gerne zurück. "Im letzten Jahr waren wir auch mit einem konkurrenzfähigen Auto in einigen Bereichen nicht stark genug - zum Beispiel am Start, bei der Strategie, es gab einige Fehler der Fahrer und eine zu konservative Herangehensweise an einige Grands Prix. Alle diese Dinge wurden verbessert."

Alle Puzzle-Teile sind nun an ihrem Platz, um 2012 endlich den WM-Titel anzugreifen. "Wir brauchen nur noch das Auto. Letztes Jahr brauchten wir noch mehr als nur ein gutes Auto", so Alonso. Wie das Team erklärte, will man bei der neuen roten Göttin deutlich aggressiver zu Werke gehen. "Wir müssen den Rückstand in puncto Aerodynamik aufholen", forderte Alonso.

Ferrari-Sieg in Brasilien sehr unwahrscheinlich

Gerne würde die Scuderia die enttäuschende Saison 2011 mit einem Erfolgserlebnis abschließen. Die Chancen für einen Sieg zum Saisonabschluss sieht Alonso allerdings gering. "Das ist sehr schwierig und sehr unwahrscheinlich. Bei trockenen Bedingungen wie in den letzten Rennen sind wir nicht siegfähig. Höchstens mit der Hilfe des Wetters können wir McLaren und Red Bull herausfordern.

Für Alonso geht es in Interlagos immerhin noch um den "Vize-Titel". Dafür müsste er Jenson Button allerdings zehn WM-Punkte abnehmen. "Das ist nicht so wichtig", winkt der Routnier ab. "Ich war auch letztes Jahr Zweiter, aber da erinnert sich heute keiner mehr dran. In zwei Wochen ist das vergessen." Stolz ist der Spanier aber, dass er Lewis Hamilton und Mark Webber in der WM-Wertung hinter sich lassen konnte. "Die Teamwertung zeigt, dass sie die schnelleren Autos hatten. Das ist ganz nett fürs eigene Selbstvertrauen. Aber ansonsten ist das auch nicht so wichtig."

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