Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Fernando Alonso

"Brauchen schnelleres Auto im Training"

Fernando Alonso Ferrari GP Spanien 2012 Foto: xpb 80 Bilder

Fernando Alonso treibt Ferrari weiter an. Obwohl der Spanier die Weltmeisterschaft anführt, fordert er am Auto Verbesserungen. Der Ferrari F2012 muss im Training schneller weden. "Wir brauchen ein Auto, mit dem ich auf die Pole fahren kann."

07.06.2012 Michael Schmidt

Fernando Alonso ist einer von sechs Gewinnern in dieser Saison. Und er führt die Weltmeisterschaft mit drei Punkten Vorsprung auf Sebastian Vettel und Mark Webber an. Er ist neben Lewis Hamilton der einzige Fahrer, der in allen sechs Rennen gepunktet hat. Ist das der Schlüssel in diesem Jahr?

Alonso will seine Kanada-Bilanz aufbessern

"Im Moment ist es der Schlüssel, und es gibt auch noch drei oder vier Fahrer, die noch nicht gewonnen haben, aber gewinnen könnten", antwortet Alonso. "Das kann sich aber schnell ändern. Wenn im Sommer ein Fahrer drei Rennen gewinnt, dann hilft dir regelmäßiges Punktesammeln nicht mehr viel. Dann brauchst du selber Siege."

Alonsos Montreal-Bilanz ist nicht gerade ein Ruhmesblatt. "Ich bin neun Mal hier gefahren und fünf Mal nicht ins Ziel gekommen." Ein Sieg, eine Pole Position in 2006, dazu je ein dritter, vier und siebter Platz. Das will der Ferrari-Pilot ändern. Doch in Montreal lauern überall Gefahren. "Die Strecke bietet wenig Grip, wir sind mit wenig Abtrieb unterwegs, und die Mauern stehen nah an der Strecke. Hier ist kein Platz für Fehler."

Ist Montreal ein guter Platz für Ferrari? Top-Speed und Traktion waren bislang nicht die Stärken des roten Autos, auch wenn sich der Ferrari in diesen Disziplinen gesteigert hat. Andererseits ist es die erste Rennstrecke in diesem Jahr, auf der mit reduziertem Abtrieb gefahren wird.

Alonso fordert Auto für die Pole Position

"Keiner weiß, wie sich das auswirken wird", warnt Felipe Massa. Alonso ist trotz seiner WM-Führung nicht hundertprozentig zufrieden: "Unser Schwachpunkt ist der Samstag. Im Rennen sind wir besser, aber hauptsächlich dank unserer Erfahrung als Team in puncto Rennvorbereitung und Strategie."

Alonso treibt seine Truppe an: "Im Moment haben wir kein Auto, mit dem ich auf die Pole Position fahren kann. Manchmal ist sogar der Sprung in die Top Ten ein Kampf. Wir brauchen ein Auto, das im Training schneller ist."

Die Ausrede Reifen lässt der 28-fache GP-Sieger nicht gelten. "Die sind nicht viel anders als im letzten Jahr. Ich bin nicht der Meinung, dass die Reifen über Sieg oder Niederlage bestimmen. Wenn wir uns die ersten sechs Grand Prix genau anschauen, dann war jedes Mal ein anderer Grund verantwortlich für den Sieg."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden