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Fernando Alonso

"Die Liebe ist erloschen“

Foto: Daniel Reinhard

Schon im Spätsommer 2005 entschied sich der Weltmeister zum Wechsel von Renault zu McLaren. Der Spainer erklärt, warum er nicht an eine erfolgreiche Zukunft mit seinem bisherigen Rennstall glaubt und nicht zu Ferrari sondern zu McLaren wechselte.

26.09.2006 Markus Stier

Im Sommer 2005 trafen sich Fernando Alonso und Ron Dennis wieder einmal auf dem Podium. "Ihr wart wieder einmal zu schnell“, sagte der Spanier. "Du solltest unser Auto mal ausprobieren“, erwiderte der McLaren-Teamchef. Noch vor dem ersten Titelgewinn war sich Alonso mit Dennis über den Wechsel zur Saison 2007 einig.

"Die Liebe zu Renault war erloschen. Ich wollte einen Tapetenwechsel. Wir sind zusammen groß geworden, haben uns vom vierten Platz in der Konstrukteurswertung zum Titel hochgearbeitet. Mehr geht nicht. Man sollte sich auf dem Höhepunkt trennen“, sagt Alonso über seinen Arbeitgeber, dem er kurzfristig keine große Formel 1-Zukunft mehr zutraut: "Ich glaube nicht, dass Renault in Zukunft das Geld ausgeben wird, das nötig ist, um zu gewinnen“, meint der Weltmeister, der im Vorjahr sogar damit rechnete, dass Renault-Chef Carlos Ghosn das Programm komplett stoppen oder nur auf Sparflamme weiter kochen wollte.

Fernando Alonso: "Fahre lieber gegen als mit Ferrari"

McLaren schien Alonso die sicherere Karte, zumal die Silbernen zur Zeit seiner Entscheidungsfindung klar dominierten. "McLaren zählte in den letzten zehn Jahren fast immer zu den Topteams. Die Gefahr, dass sie 2007 auf Platz acht abstürzen, ist gering“, meint er.

Ansonsten hatte der Titelverteidiger keine große Auswahl. Ferrari war kein Thema: "Es gab kein Angebot und hinterherlaufen will ich denen auch nicht. Ich habe den Eindruck, dass Ferrari mehr als jedes andere Team protegiert wird, da fahre ich lieber für ein anderes Team und versuche sie zu schlagen.“

Was Fernando Alonso über Michael Schumacher und die Politik der FIA sagt, und weshalb er Robert Kubica für das größte Talent in der Formel 1 hält, verrät der amtierende Champion im Interview in der neuen Ausgabe von auto motor und sport, Heft 21, ab 27. September im Handel.

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