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Fernando Alonso

Ex-McLaren-Piloten sind glücklicher

Fernando Alonso GP Japan 2012 Foto: xpb 94 Bilder

Für Fernando Alonso kam der Wechsel von Lewis Hamilton von McLaren zu Mercedes nicht überraschend. Seiner Meinung nach sind Piloten, die von McLaren weggehen anschließend glücklicher. Alonso spricht aus Erfahrung.

05.10.2012 Tobias Grüner

Fernando Alonso ist bekannt für eine eigene Meinung und klare Worte. Im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen traut sich der zweifache Weltmeister auch kritische Worte auszusprechen. In Suzuka gab es vom Spanier eine verbale Watschen für seinen ehemaligen Arbeitgeber McLaren. Auslöser war der überraschende Wechsel von Lewis Hamilton zum Mercedes-Werksteam.

Für Alonso war die Entscheidung des Briten keine große Sache. Alonso lieferte sogar noch Unterstützung für seinen Ex-Teamkollegen, dessen Entscheidung nicht alle im Fahrerlager nachvollziehen konnten. "Für Lewis ist es gut, einen Schritt nach vorne zu machen. Prost hat McLaren verlassen, Senna hat McLaren verlassen und ich auch - normalerweise war das Leben danach besser."

Alonso: "Lewis wird mehr Spaß haben"

Als weiteres Beispiel hätte man auch noch Kimi Räikkönen nennen können, der sich bei McLaren ebenfalls nicht wohlgefühlt hatte. "Ich denke Lewis ist als einer der besten Fahrer anerkannt und er wird bei Mercedes mehr Spaß haben. Er wird in der kommenden Saison sicher ein harter Konkurrent beim Kampf um den WM-Titel."

Mercedes sei ein top Rennstall mit Ross Brawn an der Spitze und dem ganzen Potenzial eines Werksteams, erklärte Alonso. Zudem sei der Erfolg auch bei McLaren keine Garantie gewesen. " Sie haben 14 Jahre in Folge nun keinen Konstrukteurspokal mehr gewonnen - obwohl sie dabei oft das schnellste Auto hatten."

Alonso-Titel wäre Wunder

Mit seinem jetzigen Team kann Alonso aktuell aber auch nicht zufrieden sein, obwohl er die WM-Wertung mit 29 Punkten immer noch relativ komfortabel anführt. "Wenn man bedenkt, wie weit wir zu Saisonbeginn hinten lagen, dann ist das wirklich ein Geschenk. Es wäre ein Wunder wenn wir den Titel holen würden. Unser Auto war eigentlich nicht schnell genug."

Alonso spornte sein Team noch einmal an, dieses Geschenk im Saisonendspurt nicht wieder abzugeben. "Die 14 Rennen bis jetzt fast perfekt. Aber um den Titel zu gewinnen, dürfen wir uns auch in den letzten sechs Rennen kein Fehler erlauben." Der Spanier will dabei nicht einfach nur defensiv den Vorsprung verteidigen. "Wir müssen ruhig bleiben und immer die Punkte nach Hause bringen. In den richtigen Momenten muss man aber auch mal ein Risiko eingehen."

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