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Fernando Alonso mit Problemen

"Noch ein paar Zehntel hinter Red Bull"

Fernando Alonso Foto: xpb 22 Bilder

Fernando Alonso erlebte am Freitag nicht den gewünschten Start ins Singapur-Wochenende. Beim Rangieren in der Auslaufzone starb zunächst der Motor des Ferrari ab. Und zu allem Übel scheint Red Bull auch noch schneller zu sein.

24.09.2010 Tobias Grüner

Fernando Alonso hat als Marschrute für den Saisonendspurt ausgegeben, in jedem der letzten fünf Rennen aufs Podest zu fahren. In Singapur könnte das schwierig werden. Red Bull hinterließ im Freien Training den besseren Eindruck. Das musste man auch im Ferrari-Camp zugeben.

"Red Bull ist vor uns. Vielleicht ein paar Zehntel", analysierte der Spanier. Aussichtslos ist die Situation allerdings nicht. "Ich denke, wir sind nicht so weit entfernt. Auf dem harten Reifen war es sehr eng. Mit dem weichen Reifen habe ich meine Runde nicht beenden können. Ich hoffe, dass wir am Samstag einen engen Kampf liefern können."

Ferrari-Motor stirbt beim Rangieren ab

Dass am Ende der Vergleich mit den weichen Reifen ausfiel, hatte einen einfachen Grund. Alonso musste seinen Ferrari in der Auslaufzone von Kurve 18 abstellen. "Ich habe etwas spät gebremst", nimmt der Pilot eine Teilschuld auf sich. Um nicht in die Mauer zu krachen, lenkte der Asturier seinen Ferrari in den Notausgang. Danach scheiterte er allerdings beim Versuch, sein Sportgerät wieder in Fahrtrichtung auf die Piste zu befördern.

"Ich bin im Rückwärtsgang auf die Strecke gefahren und beim Einlegen des ersten Ganges starb der Motor einfach ab", beschreibt Alonso das Malheur aus Fahrersicht. Eigentlich soll die Elektronik verhindern, dass der Motor einfach ausgeht. Wo genau der Fehler in der Technik lag, konnte der Singapur-Sieger von 2008 nicht sagen. "Wir müssen noch untersuchen, ob es am Getriebe oder an der Elektronik lag."

Alonso will mit F-Schacht fahren

Das Auto konnte vor dem Ende der Session nicht mehr rechtzeitig an die Box zurück gebracht werden. "Wir haben leider die letzten 20 Minuten verloren. Wir wollten noch etwas ausprobieren. Aber das ist kein großes Problem." Auch den verpassten Test auf weichen Reifen sieht der Spanier nicht so tragisch. "Der Grip am Anfang war gut. Felipe (Massa) hat berichtet, dass es auch von der Haltbarkeit nicht so schlecht ist."

Eine Frage für den Samstag ist noch, welches Aeropaket im Qualifying eingesetzt wird. Am Freitag gingen Massa und Alonso mit unteschiedlichen Frontflügeln und mal mit und mal ohne F-Schacht auf die Piste. "Wir haben verschiedene Teile ausprobiert und uns vor allem auf den F-Schacht konzentriert. Noch gibt es kein klares Bild. Wir müssen die Daten noch genau analysieren. Aber unser ursprünglicher Plan sah vor, den F-Schacht einzusetzen. Er hat eigentlich gut funktioniert. Deshalb sollten wir ihn normalerweise auch benutzen."

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