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Fernando Alonso

Ferrari überall mit gleichen Problemen

Ferrari - GP Malaysia - 22. März 2012 Foto: Grüner 98 Bilder

Fernando Alonso warnt die Tifosi vor zu hohen Erwartungen nach seinem fünften Platz in Melbourne. "Es wird keine großen Überraschungen geben." Sprich: Ferrari ist immer noch in großen Schwierigkeiten.

22.03.2012 Tobias Grüner

In Melbourne sah man zwei verschiedene Ferrari. Einmal den Ferrari aus dem Qualifying, der auch mit einem grandiosen Fernando Alonso keine Chance auf einen Startplatz in den Top Ten hatte. Und dann der Ferrari im Rennen, der die Rundenzeiten der Spitze zeitweise mitgehen konnte und am Ende auf Rang fünf fuhr.

Felipe Massa mit neuem Ferrari-Chassis

Bei Felipe Massa sah es das ganze Wochenende schlecht aus. Um die Trendwende zu schaffen, greift Ferrari zum letzten Mittel. Der Brasilianer bekommt in Malaysia ein neues Chassis. "Beim Testen hatte ich ein anderes Auto als in Australien", erklärte Massa in Malaysia. "Deshalb ist die Entscheidung auch auf jeden Fall richtig. Wir wechseln auch nicht nur das Chassis, wir ändern alles."

In den italienischen Medien hatte der sympathische Mann aus Sao Paulo viel Kritik einstecken müssen. Mit Jarno Trulli und Sergio Perez wurden sogar schon zwei Nachfolger im roten Cockpit gehandelt. "Kritik interessiert mich nicht. Ich muss hier meine Arbeit abliefern. Ich bin 100 Prozent davon überzeugt, dass ich in Australien mein Bestes gegeben habe. Solche Probleme wie dort hatte ich beim Testen nie erlebt."

Auch die Gerüchte über die Ferrari-Suche nach einen möglichen Nachfolger scheinen nicht der Wahrheit zu entsprechen. "Mit uns hat noch niemand geredet", stellte Peter Sauber klar, bei dessen Team Sergio Perez unter Vertrag steht. Der betroffene Pilot fügte hinzu: "Es ist das erste Rennen der Saison. Das ist noch sehr früh zu spekulieren. Die Gerüchte sind nur Gerüchte."

Alonso erwartet keine positive Überraschung

Während Massa in Malaysia hofft, dass es für ihn persönlich nach oben geht, erwartet Teamkollege Alonso keine große Steigerung. "Wir haben auf verschiedenen Strecken getestet und hatten mehr oder weniger überall die gleichen Probleme. An den Autos hat sich bei allen auch nicht viel geändert gegenüber Australien. Ich erwarte deshalb auch keine großen Überraschungen."

Vor allem im Qualifying ist Ferrari im Rückstand. "Da haben wir die wahre Leistung gesehen. Wir sind nicht so stark, wie wir gerne sein würden. Im Rennen kann dann immer alles passieren. Mit einem guten Start und der richtigen Strategie wie in Australien kann man eine vernünftige Position einfahren. Das versuchen wir hier so ähnlich zu machen und so viele Punkte wie möglich mitzunehmen."

"In Australien hat niemand damit gerechnet, dass wir auf Platz fünf ins Ziel kommen. Die McLaren, die Red Bull, die Mercedes, die Sauber, die Toro Rosso - da gab es viele Autos, die schneller als wir waren. Im Rennen gab es dann einige Vorfälle, die uns geholfen haben."

Ferrari schreibt WM-Titel noch nicht ab

Alonso mahnt, die Ruhe zu bewahren und weiter hart an Verbesserungen zu arbeiten. Den WM-Titel will der zweifache Titelträger noch nicht abschreiben. "Wir sind offensichtlich nicht dort, wo wir gerne sein würden. Nach elf Jahren in der Formel 1 weiß man aber, wie lang eine Saison geht und was man machen muss, wenn man nicht das beste Auto hat."

Alonso rechnet damit, dass die Ferrari-Trendwende nur eine Frage der Zeit ist. "Wir müssen in den paar Rennen so viele Punkte wie möglich sammeln und danach so schnell wie möglich aufs Podium zurückkehren. Danach haben wir immer noch genügend Rennen, die Lücke nach vorne zu schließen. Wenn wir das nicht schaffen, hat jemand anderes einen besseren Job abgeliefert als wir."

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