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Ferrari

Fernando Alonso glaubt weiter an Titel

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 5. Oktober 2012 Foto: xpb 94 Bilder

Fernando Alonso lässt sich seinen Optimismus nicht nehmen. Der Ferrari-Pilot hofft, dass die jüngsten Änderungen an der Aerodynamik den Rückstand auf Red Bull wettmachen. Doch Red Bull kontert seinerseits mit einer neuen Ausbaustufe. Alonso glaubt dennoch: "Wenn wir so weitermachen wie bisher, können wir den Titel immer noch holen."

25.10.2012 Michael Schmidt

Eine komplizierte Weltmeisterschaft ist einfach geworden. Sebastian Vettel gegen Fernando Alonso. Red Bull gegen Ferrari. Vettel hat sechs Punkte Vorsprung. Vor fünf Rennen waren es 42 Zähler Rückstand. Fernando Alonso musste zwei Nuller nach Startkollisionen schlucken. Aber auch Vettel blieb in den letzten fünf Grand Prix einmal stehen. In Monza streikte die Lichtmaschine. Dafür gewann er drei Mal und wurde ein Mal Zweiter. Auf Alonsos Konto kamen lediglich drei dritte Plätze. Hätte die WM erst in Spa begonnen würde es jetzt 93:45 für Vettel stehen.

Verständnis für neue Teile

Bei Red Bull ist der Knoten in Singapur geplatzt. Ab da hat das Auto riesige Fortschritte gemacht. Ferrari stagnierte. Nach einem Aerodynamik-Test in Idiada fanden die Techniker heraus, das keine der letzten Modifikationen so funktioniert hat wie es der Windkanal versprach. Felipe Massa verrät: "Wir haben jetzt verstanden, welche Teile funktionieren, welche nicht und wir wissen warum das so ist." Das kann manchmal ein größerer Fortschritt sein als irgendein ein neuer Flügel oder eine andere Auspuffposition. Alonso meinte zu dem Thema leicht frustriert: "Bei anderen Teams gibt es wenig Gerede und viele Entwicklungen. Bei uns ist es umgekehrt. Viel Gerede und wenig Ausbaustufen."

Offiziell kombiniert Ferrari die verschiedenen Spezifikationen nur anders als bei den letzten Rennen. Hier und dort gibt es vielleicht einen neuen Flap oder eine andere Rundung. Intern wird jedoch berichtet, dass außer der neuen Komposition der einzelnen Komponenten Unterboden und Diffusor neu sein sollen.

Neue Auspuffposition und geänderte Motorkennfelder

Und was hat Red Bull? Wieder eine neue Auspuffposition und erneut geänderte Motorkennfelder, um die Wirkungsweise des Auspuffs zu optimieren. Sebastian Vettel warnt jedoch, daraus automatisch immer eine Steigerung abzuleiten: "Natürlich bringen wir neue Teile ans Auto, weil wir glauben, dass sie besser sind. Zuletzt hat das auch sehr gut funktioniert. Wir hatten in dieser Saison aber auch schon Entwicklungsstufen, wo das nicht der Fall war."

Macht der Titelverteidiger da bewusst in Zweckpessimismus, um den Gegner in Sicherheit zu wiegen? "Ich denke an den Titel weniger als ihr", antwortet er den Fragestellern. "Wir kümmern uns immer um das nächste Rennen und um uns. Was unsere Gegner tun, können wir nicht beeinflussen."

Alonso bleibt kämpferisch

Mark Webber hält Alonso immer noch für einen gefährlichen Gegner: "Er ist zweifacher Weltmeister und hat nur sechs Punkte Rückstand. Warum sollte Fernando den Titel nicht gewinnen können?" Alonso macht sich und seiner Mannschaft weiter Mut: "Wir haben bis zum 15. Grand Prix die Rangliste angeführt, weil wir keine Fehler gemacht und immer das Maximum aus dem Auto rausgeholt haben. Deshalb werden wir die letzten vier Rennen nichts anders machen als in den 16 Rennen davor. So können wir auch noch Weltmeister werden."

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