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Fernando Alonso

Größte Gefahr von Vettel und Hamilton

Fernando Alonso GP Ungarn 2012 Foto: xpb 60 Bilder

Fernando Alonso musste sich in Budapest auf Schadensbegrenzung verlegen. Platz fünf war am Ende noch besser als erwartet. In der WM-Wertung konnte der Spanier seine Führung sogar ausbauen. Für die zweite Saisonhälfte forderte er allerdings Verbesserungen.

29.07.2012 Tobias Grüner

Nach zwei Siegen in Folgen musste Fernando Alonso in Ungarn kleinere Brötchen backen. Im Regen von Silverstone und Hockenheim konnte der Spanier noch glänzen. Bei normaleren Bedingungen in Budapest war der Ferrari chancenlos gegen die anderen Top-Teams. Schadensbegrenzung lautete das Motto.

Ferrari nur noch vierte Kraft

"Der fünfte Platz war mehr als das Maximum", zog der zweifache Weltmeister später eine positive Bilanz. "Der Lotus war schneller als wir, der McLaren war schneller als wir und der Red Bull war schneller als wir. Eigentlich hätten wir also auf Platz sieben landen müssen."

Von den genannten Teams konnte Alonso die Konkurrenten Jenson Button und Mark Webber hinter sich lassen. "Das lag an der unterschiedlichen Strategie", analysierte der Asturier. "Dass sie drei Mal an der Box waren, hat uns geholfen."

Das Ungarn-Wochenende konnte am Ende sogar noch als Erfolg gewertet werden. "Wir dachten eigentlich, dass wir hier von unserem Vorsprung eingebüßt haben. Stattdessen konnten wir ihn auf den Zweitplatzierten sogar ausbauen. Das ist eine willkommene Überraschung."

Alonso fordert Entwicklungen am Auto

Teamchef Stefano Domenicali zeigte sich ebenfalls erleichtert: "Fernando kann jetzt mit 40 Punkten Vorsprung relaxt in die Sommerpause gehen. Den Urlaub hat er sich verdient."

Beruhigt ist Alonso aber keineswegs. Nach dem Rennen forderte der Pilot weitere Verbesserungen an seinem Auto. Als vierte Kraft im Feld kann er den Vorsprung nicht lange halten. "Seit Barcelona ist unsere Entwicklung ins Stocken geraten. Wir hatten einige neue Teile, die aber nicht alle ans Auto gekommen sind. Nach der Sommerpause muss ein Schritt nach vorne her."

Hinter Alonso liegen mit Mark Webber, Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen gleich vier Piloten innerhalb von acht Punkten. Und wen fürchtet Alonso am meisten: "Ich schätze Lewis und Sebastian am stärksten ein. Von ihnen geht die größte Gefahr aus", so Alonso. Domenicali stimmte seinem Piloten zu. "Wir werden aber sicher niemanden unterschätzen."

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