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Alonso entschuldigt sich für Wutausbruch in Valencia

Alonso hat sich wieder beruhigt

Fernando Alonso hinter dem Safety-Car Foto: xpb 33 Bilder

Nach dem Grand Prix von Europa sprach Fernando Alonso noch öffentlich von "Manipulation". Mittlerweile hat sich der Ferrari-Star wieder beruhigt und zeigt Verständnis für die Rennleitung, die er in Valencia noch heftig kritisiert hatte.

30.06.2010 Tobias Grüner

Die Ferrari-Piloten waren die großen Verlierer der durch den Horrorcrash von Mark Webber ausgelösten Safety-Car-Phase. Das Sicherheitsfahrzeug fuhr Fernando Alonso und Felipe Massa in der zehnten Runde direkt vor die Nase. Eigentlich hätte sich auch Lewis Hamilton hinter dem silbernen Mercedes SLS von Bernd Mayländer einreihen müssen, aber der Engländer überholte das Safety-Car illegal kurz hinter der entscheidenden Safety-Car 1-Linie an der Boxenausfahrt.

Während Fernando Alonso viel Zeit einbüßte und am Ende nur auf Rang acht in die Wertung kam, sicherte sich Hamilton trotz der fälligen Durchfahrtsstrafe noch den zweiten Platz. Sichtlich angefressen sprach Lokalmatador Alonso anschließend von "Manipulation". Von Wut ist zwei Tage später nichts mehr zu spüren. "Nach dem Rennen habe ich emotional reagiert", gibt Alonso in seinem regelmäßigen Tagebucheintrag auf der Ferrari-Webseite zu. "In dieser Situation ist es leicht, Dinge zu sagen die falsch interpretiert werden können und die auf Verdächtigungen hindeuten. Das war niemals meine Absicht."

Alonso sieht sich unschuldig bestraft

Der Spanier versuchte seine Argumente noch einmal sachlich darzulegen. "Was ich gemeint habe war, dass die Fahrer, die wie wir die Regeln eingehalten haben, leider mehr gelitten haben als diejenigen, die sie gebrochen haben - trotz Strafe. Ich beziehe mich damit nicht auf einen bestimmten Fahrer. Es geht um ein generelles Problem, über das wir noch einmal in Ruhe reden sollten, damit so etwas nicht noch einmal passiert." Alonso begrüßte die Entscheidung der FIA, zu der Angelegenheit ein außerplanmäßiges Treffen der für das sportliche Reglement zuständigen Arbeitsgruppe einzurufen.

Nach seinen Angriffen auf die Sportkommissare direkt nach dem Rennen schlug der zweifache Weltmeister auch diesbezüglich leisere Töne an: "Ich habe natürlich Verständnis dafür, dass die Stewards eine schwierige Arbeit haben und Entscheidungen zu treffen ist nicht leicht."

Kein irreparabler Schaden für Ferrari

Nun geht der Blick des Spaniers in die Zukunft. Valencia sei "kein irreparabler Schaden", erklärte der Spanier, auch wenn der Abstand zu Spitzenreiter Hamilton nun schon auf 29 Punkte angewachsen sei. "Das bedeutet einfach, dass wir in den nächsten zehn Rennen 30 Punkte mehr machen müssen." Als nächstes steht Silverstone auf dem Programm. "Dort werden wir versuchen die aufgestaute Energie in das Auto zu stecken und den in Valencia verlorenen Boden gutmachen - auch wenn wir wissen, dass Silverstone keine Strecke ist, die zu den Eigenschaften unseres Autos passt."

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