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Fernando Alonso

"Hoffe, Silverstone war ein Ausreißer"

Ferrari - Formel 1 - GP Deutschland - 4. Juli 2013 Foto: ams 92 Bilder

Fernando Alonso blickt mit gemischten Gefühlen auf den GP England zurück. Einerseits hat er 15 Punkte auf Sebastian Vettel aufgeholt, andererseits war der Ferrari-Pilot in Silverstone chancenlos. Der Spanier hofft, dass der achte WM-Lauf nur ein Ausreißer nach unten und kein negativer Trend war.

04.07.2013 Michael Schmidt

Sebastian Vettel hat Fernando Alonso ein schönes Geschenk gemacht. Sein Ausfall brachte den Spanier von 36 auf 21 Punkte heran. Sonst hätte sich der Rückstand auf mindestens 49 Punkte vergrößert. Das wäre bereits eine Vorentscheidung im WM-Kampf gewesen. Trotzdem blickt Alonso mit einem unguten Gefühl auf das Rennen von Silverstone zurück.

"Wir waren dort nicht konkurrenzfähig. Das kann daran liegen, dass wir einfach das falsche Setup gewählt haben, aber auch daran, dass unsere Gegner besser geworden sind. Ich hoffe, dass es sich um einen Ausreißer nach unten gehandelt hat. Der Nürburgring muss uns die Antwort auf unsere Fragen liefern." Eine Analyse ergab, dass die gewählte Aerodynamik-Konfiguration in den schnellen Kurven nicht das gewünschte Ergebnis lieferte.

Alonso mit Vertrauen in Pirelli

Der Rest der Diskussion drehte sich ausschließlich um die Reifen. Alonso erinnerte noch einmal an den gefährlichsten Moment seiner Karriere. "Wenn Stahlteile mit 300 km/h auf dich zuschießen, dann ist das vergleichbar mit einer Gewehrkugel. Hätten mich die Trümmer am Helm getroffen, wären sie vorne rein und hinten wieder raus."

Alonso begrüßt die Maßnahmen von Pirelli. "Wir müssen darauf vertrauen, dass sie das Problem verstanden und gelöst haben." Auf die Frage, wem die neuen Reifenkonstruktionen helfen und wem nicht, wusste er auch keine Antwort: "Das ist doch schon die dritte oder vierte Änderung in diesem Jahr. Manche waren gut für uns, manche weniger. Hier am Nürburgring gibt es nur neue Hinterreifen. Die heizen sich generell leichter auf als die Vorderreifen. Ich erwarte also keine großen Probleme."

Schwieriger ist der Effekt der Reifen einzuschätzen, die beim GP Ungarn debütieren. Sie ähneln den Vorjahres-Reifen. "Da könnten die Auswirkungen größer sein. Auf die Aerodynamik und den Aufwärmprozess. Das kann bis zu einer Sekunde pro Runde ausmachen."

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