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Fernando Alonso lobt Ferrari

Es sind noch Reserven da

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - Bahrain - Test - 29. Februar 2014 Foto: xpb 21 Bilder

Fernando Alonso legte am zweiten Testtag von Bahrain 97 Runden zurück und markierte die drittschnellste Zeit. Ferrari blieb bislang von Pannen verschont und reduziert langsam seine Sicherheitsmargen. Erst in der letzten Woche wollen die Roten die Katze aus dem Sack lassen.

20.02.2014 Michael Schmidt

Fernando Alonso machte einen zufriedenen Eindruck. 97 Runden, drittschnellste Zeit. Dass der Spanier mir 1:36.516 Minuten um 1,606 Sekunden über Kevin Magnussens Bestzeit lag, störte bei Ferrari keinen. Die Roten halten sich stur an ihr Programm. Bevor man richtig Gas gibt, will man die komplizierte Technik verstehen, mit der Zuverlässigkeit auf der sicheren Seite sein und den Fahrern maximalen Fahrkomfort bieten.

Deshalb lautet das Programm für die erste Testwoche in Bahrain: Feintuning der Bremsbalance, so dass die Fahrer Vertrauen beim Bremsen haben. Optimierung der Motorsoftware und der Fahrzeugabstimmung, um den Piloten einen fahrbaren Motor und ein beherrschbares Dremoment zu geben. Dazu Spritspar-Strategien für das Rennen zu entwickeln.

"Noch viele Dinge zu entdecken"

Fernando Alonso ist mit dem Lauf der Dinge zufrieden. "Das Team hat einen guten Job gemacht. 160 Runden an zwei Tagen sind nicht selbstverständlich. Wir verstehen das Auto mit jedem Tag ein bisschen besser und haben uns eine gute Basis geschaffen. Von großen Problemen sind wir verschont geblieben, auch auf dem Gebiet der Bremsbalance. In vielen Bereichen befinden wir uns bereits im Feintuning."

Alonso warnt aber davor, den Tag schon vor dem Abend zu loben: "Es gibt noch so viele Dinge, die zu entdecken sind. Die sechs Testtage, die uns bis zum Saisonstart in Melbourne bleiben, sind angesichts der großen Aufgabe nicht viel."

Ferrari lockert Sicherheitsmargen

Für die Testtage 5 bis 8 hat Ferrari die Sicherheitsmargen etwas gelockert. Mit dem Verständnis kommt die Sicherheit mit Fehlermeldungen umzugehen. Ein Sprecher verrät: "Es sind aber noch Reserven da." Ferrari will erst in der letzten Testwoche die Katze aus dem Sack lassen. Dann kommt das große Aerodynamik-Upgrade, dann wird auch an der Fahrzeugabstimmung gearbeitet.

"Bis jetzt sagen die Rundenzeiten nicht viel, weil extrem viel vom Reifentyp, von der Spritmenge und vom Programm abhängt. Manchmal bist du bei idealen Bedingungen mit den falschen Reifen unterwegs. Oder du hast frische Reifen und die richtigen Motor-Setups, aber der Zeitpunkt ist nicht ideal, weil zum Beispiel der Wind zu stark bläst", winkt Alonso ab.

Alonso schreibt Red Bull nicht ab

Die Mercedes-Phalanx an der Spitze der Zeitentabelle macht Alonso so wenig Sorge wie ihn Red Bulls pannenreicher Testauftakt in Sicherheit wiegt. "Dass die Mercedes-Teams stark aussehen, war zu erwarten. Sie stehen nicht zufällig vorne. Aber wir fühlen uns trotzdem gut gerüstet. Genauso wenig gebe ich auf die augenblickliche Verfassung von Red Bull. Sie werden in Australien stark dabei sein."

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