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Fernando Alonso

Mein Manager heißt Luiz Garcia

Fernando Alonso Singapur 2008 Foto: dpa 56 Bilder

Fernando Alonso war kurz angebunden. Normalerweise redet der Spanier wie ein Wasserfall. Doch wenn die Sprache auf den Singapur-Skandal kommt, gibt sich der zweifache Ex-Weltmeister zugeknöpft.

24.09.2009

Die Traube um das Renault-Motorhome in Singapur war so groß, dass Fernando Alonso nicht zu sehen war. Um 21.15 Uhr Ortszeit setzte sich der Singapur-Sieger an einen Tisch, und man hatte gleich das Gefühl: Der fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.

Für Alonso ist der Skandal bereits abgehakt

Erste Frage: Wie beurteilen Sie den Singapur-Skandal, in den Ihr Team verstrickt war? Antwort von Alonso: "Für mich zählt nur dieses Wochenende." Zweite Frage: Aber Sie waren doch mittendrin. Irgendeine Meinung müssen Sie doch haben? "Der Skandal ist Vergangenheit. Ich lebe im Heute. Ich hoffe, dass nach dem Training morgen Normalität einkehrt."

Wenn er sich da mal nicht täuscht. Für Alonso ist der Fall abgehakt: "Es ist alles klar, es gibt ein Urteil, und jetzt schauen wir nach vorne. Das Leben geht weiter." Wohl war. Doch warum hat er vor dem FIA-Weltrat eine Aussage gemacht, obwohl er nicht dazu aufgefordert wurde? "Ich war in Paris, um die FIA bei Ihrer Untersuchung zu unterstützen. Das ist meine Pflicht als Fahrer."

Fernando Alonso gehört im weitesten Sinne zum Fahrerpool von Flavio Briatore. Da drängt sich die Frage auf, wie er auf die Entscheidung der FIA reagiert, die Fahrern aus dem Stall von Briatore die Superlizenz verweigern will. "Mein Manager hieß bis jetzt Luiz Garcia, und er wird auch in Zukunft Luiz Garcia heißen", weicht Alonso aus.

Noch leugnet Alonso seinen Wechsel zu Ferrari

Dann versucht er verzweifelt, das Thema zu wechseln. Der Renault-Pilot gibt sich optimistisch, als die Sprache auf seine Hoffnungen für den Grand Prix aufgeworfen wird: "Wir waren stark in Monte Carlo, wir waren stark in Budapest. Singapur ist eine ähnliche Strecke. Deshalb sollten wir hier stark sein."

Zum Schluss kommt noch eine Frage, die Alonso nicht beantworten kann oder will. Für welches Team fahren Sie im nächsten Jahr? "Das kann ich Ihnen nicht sagen. Ich hoffe, dass es bald Klarheit gibt." Übrigens: Ferrari macht sich nicht mehr die Mühe, Gerüchte zu dementieren, dass Alonso schon im nächsten Jahr einen roten Overall trägt.

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