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Fernando Alonso

"Muss ich eben 9 Plätze gut machen"

Fernando Alonso GP Belgien 2013 Foto: xpb 66 Bilder

Fernando Alonso war einer der großen Verlierer des Qualifyings von Spa-Francorchamps. Im entscheidenden Moment bekam der Spanier keine schnelle Runde auf den abtrocknenden Asphalt. Von Platz 9 hat er die Hoffnung allerdings noch nicht aufgegeben.

24.08.2013 Tobias Grüner

War das schon die Entscheidung im Titelkampf gegen Fernando Alonso. Während bei Red Bull und Mercedes im Q3 die Post abging, war der Ferrari-Pilot schon auf seiner Ausrollrunde. Mehr als Platz 9 war nicht drin. Nur sein Teamkollege Felipe Massa war im Finale noch langsamer. Dabei hatte es in den ersten beiden Quali-Abschnitten noch danach ausgesehen, als sei Alonso ein Kandidat für die Pole Position.

Nach der Pleite suchte der zweifache Champion nach Erklärungen. "Das war wohl eine Kombination vieler Dinge. Das Timing hat nicht gepasst. Das ist wohl offensichtlich. Ich habe leider keine gute Runde am Ende hinbekommen, als die Strecke die schnellsten Zeiten ermöglicht hat. Man brauchte heute auch etwas Glück. Eine Wolke mehr oder weniger kann einen großen Unterschied machen."

Ferrari-Poker geht nicht auf

Auch Felipe Massa haderte mit der Taktik im Q3. Der Brasilianer lag zu Beginn lange auf Rang 2, wurde dann aber nach hinten durchgereicht. "Ich hatte nur Sprit für eine Runde. Danach musste ich auftanken. Das hat zu lange gedauert. Da haben wir einfach gepokert. Das kann gutgehen oder schlecht gehen. Heute ist es leider schlecht gegangen, weil die Strecke am Ende schneller geworden ist."

Trotzdem bleibt man bei Ferrari optimistisch. Den Kampfgeist hat Alonso noch nicht verloren. "Jetzt können wir nichts mehr an der Situation ändern. Wir müssen morgen einfach 9 Plätze aufholen. Das ist die Strategie", so die Kampfansage an die Konkurrez. Hoffnung zieht Alonso vor allem aus den Leistungen aus dem Training und dem verheißungsvollen Beginn des Qualifyings.

Alonso geht volles Risiko

"Wir waren heute deutlich konkurrenzfähiger als noch vor der Sommerpause. Es ist auch ein gutes Zeichen, dass wir in Q1 und Q2 um die vorderen Plätze kämpfen konnten. Deshalb glaube ich, dass wir egal bei welchen Bedingungen morgen auch die Pace haben, nach vorne Plätze gutzumachen. Das Rennen ist lang. Wir müssen so viele Punkte wie möglich gutmachen."

Obwohl sein Rennen im Vorjahr durch einen Crash in der ersten Kurve beendet wurde, will der WM-Dritte schon am Start voll auf Angriff fahren. "Vielleicht kann ich mit ein bisschen mehr Risiko so viele Plätze gutmachen, wie die Fahrer, die im Vorjahr von den hinteren Startreihen losfuhren. Ich hoffe natürlich nicht, dass es wieder einen Unfall gibt. In den ersten Kurven ist es immer eng. Da gibt es immer Kontakt. Da verliert man schon mal einen Frontflügel. Solche Zwischenfälle müssen wir verhindern."

Trotz der schlechten Ausgangslage zeigte sich Alonso mit seinem Auto zufrieden. "Die Veränderungen sind nicht so auffällig. Aber wir haben das Auto konstanter gemacht. In Silverstone haben wir viel über die Aerodynamik gelernt. Eine spitze Aerodynamik, die nur in bestimmten Teilen einer Kurve funktioniert, ist nicht so gut ist wie ein konstantes Fahrverhalten ist. Unser Auto ist jetzt deutlich gutmütiger. Wir müssen in den nächsten Rennen bestätigen, dass wir wirklich einen Schritt nach vorne gemacht haben. Wegen dem geringen Abtriebslevel ist Spa nicht besonders aussagekräftig."

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