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Formel 1: Fernando Alonso in Istanbul

Kein Mitleid mit Schumacher

Fernando Alonso Foto: dpa 17 Bilder

Fernando Alonso rechnet sich gegen Red Bull wenig Chancen aus. "Unsere Gegner heißen hier McLaren und Mercedes." Im Rückblick auf Monte Carlo sieht sich Alonso im Recht, wenn er auf das Überholmanöver für seinen Gegner Michael Schumacher angesprochen wird.

27.05.2010 Michael Schmidt

Fernando Alonso hat kein Mitleid mit Michael Schumacher. Der Spanier findet, dass der Mercedes-Pilot beim GP Monaco zurecht zurückgestuft wurde. "Regeln sind Regeln. Wenn dein Auto weniger als 620 Kilogramm wiegt, fliegst du auch aus der Wertung."

Ferrari nicht in der Klasse von Red Bull

Und was, wenn die FIA die Safety-Car-Regel in der letzten Runde dahingehend modifiziert, dass dann Überholen zwischen der Safety-Car1-Linie und dem Zielstrich erlaubt ist? "Wenn es soweit kommt", grummelt Alonso. "Dann halten wir uns an diese Regel." Der WM-Gegner von Schumacher aus dem Jahr 2006 lässt sich nicht aus der Reserve locken. "Ich wusste in Monaco, wie die Regeln sind und habe mich bei meiner Box noch einmal rückversichert."

Zu seinen Chancen beim GP Türkei befragt, macht sich Alonso keine Illusionen. "Barcelona war eine gute Referenz für Istanbul. Red Bull wird in einer eigenen Klasse fahren. Wir dürfen nicht glauben, dass wir innerhalb von drei Wochen so einen großen Rückstand wettmachen können."

Alonso bleibt optimistisch

Für die Zukunft siegt Alonso dennoch nicht schwarz: "Wir brauchen mehr Abtrieb. Unser Entwicklungsprogramm sieht vielversprechend aus. Ich glaube, dass wir Red Bull noch einholen können. Die Frage ist nur wann." Noch sei im WM-Kampf nichts verloren, sagt der Champion von 2005 und 2006: "Trotz unserer Probleme liege ich nur drei Punkte hinter den WM-Spitzenreitern. Wir haben Fehler gemacht, doch es scheint so, dass die Fehlerquote bei den anderen noch größer ist."

Spekulationen, dass Bridgestones Reifenangebot in Istanbul nicht ins Konzept von Ferrari passt, kann der 28-jährige Spanier nicht teilen. "Ich kann kein klares Muster erkennen, dass die Mischungen "soft" und "hart" schlecht für uns wären. In Australien haben die Reifentypen gut für uns funktioniert. Wahrscheinlich hängt es von den Asphalttemperatur ab, wie der Reifentyp für uns funktioniert. Es soll heiß werden dieses Wochenende. Das könnte uns in die Karten spielen."

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