Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Fernando Alonso optimistisch

Aufstieg zur dritten Kraft ist möglich

Fernando Alonso Foto: dpa 63 Bilder

Fernando Alonso hofft, dass ihn der modifizierte Renault R29 am Nürburgring in der Rangliste ein gutes Stück nach vorne katapultiert. "Wir müssen uns in die Lage versetzen, dritte Kraft im Feld zu werden." Ein Wechsel zu Ferrari sei dagegen kein Thema im Moment.

09.07.2009 Michael Schmidt

Brawn GP und Red Bull schreibt Fernando Alonso ab. "Die sind zu weit vorne. Aber in die Gruppe, die dahinter um Platz drei kommt, können wir es schaffen." Der Renault-Pilot meint damit Ferrari, Toyota und Williams. Sein modifizierter R29 soll ihm dabei helfen. Retuschen am Frontflügel, der Motorabdeckung und dem Diffusor sollten laut Windkanaldaten zwei bis zweieinhalb Zehntel bringen.

"Das würde uns in die Lage versetzen, dritte Kraft im Feld zu werden." Alonsos Logik ist simpel: Renault hat es 2008 geschafft, sein Auto in der zweiten Saisonhälfte für Podestplätze aufzurüsten, "warum nicht dieses Jahr auch?" Der erste Schritt in seinem Masterplan lautet: "Wir müssen jetzt mal wieder Punkten. In den letzten zwei Rennen sind wir leer ausgegangen."

Kein Wechsel zu Ferrari

Natürlich tauchte die obligatorische Frage nach Ferrari wieder auf, nachdem spanische Zeitungen unter der Woche schon Vollzug gemeldet hatte. "Alles nur Gerüchte", winkt Alonso ab. Es sei noch viel zu früh in der Saison, um sich für die Zukunft Gedanken zu machen. Vorerst sei er ein Renault-Pilot. "Ich bin happy mit meinem Team und überzeugt, dass die zweite Saisonhälfte für uns besser wird."

Der wieder aufgeflammte Konflikt zwischen Teams und der FIA verdirbt dem zweifachen Weltmeister die Laune: "Ich kann es nicht mehr hören. Wir haben schon zuviel Zeit damit verschwendet, über das Thema zu reden. Jetzt sollte wieder der Sport im Vordergrund stehen."

Alonso im Standby-Modus

Die sieglose Phase seiner Karriere sieht der Spanier mittlerweile gelassen. "Das passiert im Sport", philosophiert er. "Auf und Ab gehören zu dem Geschäft. Michael Schumacher war vielleicht der größte Rennfahrer aller Zeiten, aber auch er musste nach 1995 fünf Jahre warten, bis er mit Ferrari wieder Weltmeister wurde. Ich sehe mich in einer ähnlichen Situation. Deshalb bereite ich mich für den Tag vor, an dem ich wieder ein Siegerauto habe. Ich bin heute ein besserer Rennfahrer als ich es in meinen Weltmeister-Jahren war. In den letzten zwei Jahren habe ich unheimlich viel gelernt. Das wird mir helfen, wenn ich wieder um Siege mitfahre. Ich bin quasi im Standby-Modus."

Umfrage
Welches F1-Team ist der größte Verlierer der bisherigen Saison?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden