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Fernando Alonso

Pace schlecht, Ergebnis gut

Fernando Alonso GP Belgien 2012 Foto: xpb 77 Bilder

Fernando Alonso verpasste die Pole Position von Spa um acht Zehntel. Trotzdem konnte der Ferarri-Pilot zufrieden mit Platz fünf sein. Die direkte Konkurrenz um den WM-Titel startet hinter dem Spanier.

01.09.2012 Tobias Grüner

Am Donnerstag hatte Fernando Alonso noch orakelt: "In Budapest fehlten uns acht Zehntel auf die Konkurrenz. Diese acht Zehntel müssen wir demnächst finden." Im Qualifying von Spa waren es wieder fast genau diese acht Zehntel, die Jenson Button der Ferrari-Speerspitze aufbrummte. Dennoch konnte Alonso mit Platz fünf leben.

Konkurrenz von Alonso schwächelt

Mark Webber rutschte mit seinem Getriebewechsel auf Rang zwölf zurück. Auch Lewis Hamilton und Sebastian Vettel gehen hinter dem Ferrari ins Rennen. Vom Verfolgerquartett in der WM-Wertung konnte sich nur Kimi Räikkönen vor Alonso platzieren. Der Finne ist zwei Plätze vor dem Iberer aber längst nicht außer Reichweite.

Alonso orientiert sich im Rennen nach vorne. "Das Podium ist unser Ziel. Der Sieg ist allerdings außer Reichweite. Im Vergleich mit Jenson waren wir einfach nicht schnell genug. Da müssen wir ehrlich sein", erklärte Alonso anschließend. "Ich versuche auf jeden Fall vor meinen Konkurrenten in der WM - Vettel und Hamilton - zu bleiben. Wenn das gelingt, wäre es ein fantastischer Sonntag."

Alonso erwartet spannendes Rennen

Alonso wird aber nicht müde, seine Ingenieure anzuspornen: "Wir konnten bisher mit einem langsamen Auto viele Punkte holen. Das kann aber nicht ewig so weitergehen." Der Getriebeschaden bei Webber und die schwachen Vorstellungen von Vettel und Hamilton spielen Alonso mal wieder in die Karten.

Drei Stunden nach dem Qualifying gab es von den FIA-Stewards noch einen zusätzlichen Platz geschenkt. Pastor Maldonado wurde wegen Blockierens von Rang drei auf Position sechs hinter Alonso zurückgesetzt. Der zweifache Weltmeister will sich zukünftig aber nicht mehr auf die Glückssträhne verlassen: "Das ist ein sehr dünnes Seil, auf dem wir laufen", warnte Alonso. "Wir brauchen jetzt langsam mal ein schnelleres Auto."

Für das Rennen erwartet Alonso, dass die Reihenfolge noch einmal gemischt wird. Grund ist der Regen am Freitag, der eine geregelte Setup-Arbeit unmöglich machte. "Wir mussten uns schon heute früh für eine Getriebeabstufung und dazu passende Abtriebswerte entscheiden. Deshalb ist das Feld etwas mehr durcheinander. Einige Autos sind im einen Sektor schneller, andere im anderen. Ich erwarte ein gutes Rennen."

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