Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Fernando Alonso mit Top-Zeiten

Renault sieht Licht am Ende des Tunnels

Renault Foto: Daniel Reinhard 60 Bilder

Fernando Alonso hat am Nürburgring nach zwei Nullrunden wieder WM-Punkte geholt. Platz sieben ist zwar kein Ruhmesblatt, doch die fünf schnellste Rennrunden geben Anlass zur Hoffnung. Der umgebaute Renault R29 zeigte seine Zähne.

13.07.2009 Michael Schmidt

Nach der ersten Runde sah Fernando Alonso seine Chancen auf WM-Punkte bereits schwinden. der Spanier war Elfter und steckte im Verkehr fest. Es dauerte bis zur 35. Runde, bis er sich freigeschwommen hatte. Doch dann flog Alonso seinen Gegnern auf und davon. In der 49. Runde markierte er mit 1.33,365 Minuten die schnellste Runde des Rennens. Sieben Zehntel schneller als die beste Runde von Sieger Mark Webber. Alonso fuhr insgesamt die fünf schnellsten Runden am Nürburgring.

Nachdem der umgebaute Renault R29 im Training noch nicht seine Qualitäten zeigen konnte, ging ein Stoßsäufzer der Erleichterung durch die Reihen der Renault-Ingenieure. "Ich glaube, wir haben den Durchbruch geschafft", strahlte Chefingenieur Pat Symonds nach der Zieldurchfahrt und zündete sich die obligatorische Zigarette an. "Fernando hat die Qualitäten des Autos schon in der ersten Qualifikationsrunde mit Platz zwei angedeutet. Leider haben wir in der zweiten Quali-Runde versagt. Sonst wäre Alonso im Rennen ganz nach vorne gefahren."

Fernando Alonso optimistisch für die nächsten Rennen

Der nach dem Training noch skeptische Spanier teilte nach seinem siebten Platz den Optimismus der Techniker: "Wir sind wieder bei der Musik, und das lässt für die nächsten Rennen hoffen." Der aerodynamisch stark modifizierte R29 hat nach Berechnungen von Symonds ungefähr eine halbe Sekunde gebracht. "Vom Speed her hätten wir mit den Brawn GP mitfahren können."

Ross Brawn warnte: "Auf Renault und auf McLaren müssen wir in den nächsten Rennen aufpassen." Auch Red Bull-Teamchef Christian Horner zieht die wiedererstarkten Top-Autos ins Kalkül: "Wir können uns nicht ausruhen. Das Entwicklungstempo ist so hoch, dass Rückstände schnell aufgeholt werden." Flavio Briatore sieht bei der Formsteigerung seiner Nummer eins eine Parallele zum Vorjahr. "Wir können wie 2008 das Ruder noch herumreißen."

Abschiedsvorstellung von Nelson Piquet

Für Nelson Piquet kommt die Wunderheilung zu spät. Der Brasilianer verabschiedete sich nach dem Rennen von seinen Ingenieuren und Mechanikern. Er soll ab dem GP Ungarn durch Romain Grosjean ersetzt werden. Pat Symonds fühlte sich fast ein bisschen schuldig: "Schade, dass wir am Nürburgring nur ein Exemplar von unserer Ausbaustufe hatten."

Piquet ging es so wie Kovalainen bei McLaren. "Seit es keine Testfahrten mehr gibt, bauen wir von einem Facelift zunächst immer nur eine Version. Wenn keine Zeit für eine zweite mehr bleibt, schaut einer der beiden Fahrer in die Röhre. Früher war das anders. Da gab es eine Test- und eine Rennversion. War der Test erfolgreich hatte man zum Rennen zwei Exemplare."

Umfrage
Welcher Pilot kann Jenson Button am Titelgewinn hindern?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden