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Fernando Alonso sieht gute WM-Chancen

"200 Mal besser als letztes Jahr"

Fernando Alonso, Ferrari, Formel 1-Test, Barcelona, 01. März 2013 Foto: xpb 35 Bilder

Bei Ferrari bessert sich die Stimmung Tag für Tag. Fernando Alonso will nicht nur Weltmeister werden, er sieht auch gute Chancen dafür, dass es im vierten Jahr mit Ferrari endlich klappen kann. Der Vize-Champion zieht den Vergleich zu 2012: "Wir sind 200 Mal besser vorbereitet als vor einem Jahr."

01.03.2013 Michael Schmidt

Am Anfang war Skepsis. Die ersten Kommentare von Felipe Massa und Fernando Alonso über das neue Auto sprühten nicht vor Begeisterung. Tenor: Gut, aber noch nicht gut genug. Im Verlauf der Testfahrten wurden beide Fahrer immer zuversichtlicher. Fernando Alonso traut sich mittlerweile zu sagen: "Mit diesem Auto kann ich um die Weltmeisterschaft kämpfen."

Alonso mit viel mehr Vertrauen

Vor zwölf Monaten sahen die Mienen der Männer in Rot noch deutlich angespannter aus. "Letztes Jahr waren wir völlig verloren. Wir haben noch nicht einmal unsere Probleme verstanden. Wäre ich vor einem Jahr gefragt worden, hätte ich gesagt: Es ist ein Traum, wenn daraus noch ein Siegerauto wird. Jetzt ist die Situation total anders. Wir haben ein Auto, das auf alle Änderungen gut reagiert. Auch wenn es im Moment vielleicht noch nicht das schnellste ist, haben wir eine Basis, es dorthin zu bringen."

Alonso erinnert immer wieder an die Situation vor einem Jahr. "Da waren wir zwei Sekunden von der Spitze weg. Unser Technikdirektor Pat Fry hat uns prophezeit, dass wir in Melbourne das Q3 nicht schaffen würden. Und er hatte Recht. Und trotzdem haben wir es noch geschafft, um den Titel zu kämpfen. Diesmal habe ich viel mehr Vertrauen in dieses Auto. Unser Ziel war es, mit einem besseren Auto einzusteigen als das, was wir beim Saisonfinale in Brasilien hatten. Wir sind 200 Mal besser vorbereitet als vor einem Jahr."

Verlässliche Vorhersagen durch Windkanal

Die beste Nachricht für Alonso ist, dass der Toyota-Windkanal funktioniert. "Die Korrelation ist kein Problem mehr. Wir wissen jetzt, dass die neuen Teile so funktionieren, wie es der Windkanal vorhersagt. Das gibt uns die Sicherheit, dass auch die für Melbourne geplanten Entwicklungen funktionieren werden."

Dass er den zehnten Testtag als Letzter beendete, macht Alonso keine Sorgen: "Wir haben unser ganzes Programm abgespult. Das ist mehr, als wir nach dem Wetterbericht erwarten durften. Am Morgen haben wir neue Teile ans Auto gebracht, und sie haben allesamt das gebracht, was sie bringen sollten. Die Zeiten sind unerheblich. Eine Runde fährst du 1.24 Minuten, die nächste 1.28 Minuten. Je nachdem, welche Runde du dir anschaust, bestimmt dein Bild. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wo wir stehen."

Als Felipe Massa das hört, sagt er: "Fernando hat Recht. Normalerweise wissen wir im Team mehr als die Journalisten, weil wir bessere Daten haben. Aber diesmal nutzen uns selbst die Daten nichts. Sie reichen nicht aus, um Rückschlüsse zu ziehen."

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