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Fernando Alonso sieht noch Hoffnung

"2012 war der schlimmste Saisonstart"

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP Malaysia - Sepang - 27. März 2014 Foto: xpb 94 Bilder

Ferrari geht mit einem Rückstand in die neue Saison. Wieder einmal. Diesmal kommt er eher von der Antriebseinheit als von der Aerodynamik. Für Fernando Alonso spielt es keine Rolle, warum das Auto zu langsam ist. Er glaubt, dass Ferrari den Rückstand aufholen kann. Die Situation ist nicht so kritisch wie 2012.

27.03.2014 Michael Schmidt

Fernando Alonso ist mit einem vierten Platz in die neue Saison gestartet. Eigentlich kam er auf Platz 5 ins Ziel. Und Kimi Räikkönen drei Positionen dahinter. Die Disqualifikation von Daniel Ricciardo hat Ferrari vier Punkte geschenkt.

Der Rückstand von Alonso auf Sieger Nico Rosberg betrug 35 Sekunden. Das sind 35 Gründe, sich Sorgen zu machen. Trotzdem bleibt Alonso gelassen: "Wir haben mehr Potenzial im Auto, als wir zeigen konnten. Mercedes ist sehr stark, aber wir können den Rückstand aufholen. Ich habe volles Vertrauen in das Team. Wir haben die Leute, die Werkzeuge, die Erfahrung um wieder bis zum letzten Rennen um den Titel zu kämpfen.“

Alonso sieht Situation nicht ausweglos

In den letzten vier Jahren ging Ferrari immer mit einem aerodynamischen Defizit in die Saison. Jetzt ist eher die Antriebseinheit das Sorgenkind. Für Alonso macht es keinen Unterschied, in welcher Disziplin man aufholen muss. "Der Fortschritt in der Aerodynamik ist schwer programmierbar. Einen Tag kommst du mit einem Zehntel Fortschritt aus dem Windkanal, den nächsten mit vier Zehntel. Das kann dir aber beim Motor auch passieren."

2014 ist auf jeden Fall nicht der schlechteste Saisonstart, seit der Spanier für Ferrari fährt. "Das war 2012. Da waren wir wirklich weit weg. Dass ich trotzdem hier in Malaysia gewonnen habe, passiert dir nur ein Mal im Leben."

"Man muss der neuen Formel mehr Zeit geben"

Alonso will sich nicht auf die Diskussionen einlassen, ob die Show mit der neuen Motor-Formel gelitten hat. "Egal, was ich dazu sage, es würde gegen mich verwendet werden. Wenn ich erkläre, dass die Show schlecht war, dann wird mir vorgeworfen, dass ich frustriert bin, weil ich nicht gewonnen habe. Australien hat uns ein anderes Rennen geliefert, als alle vorausgesagt haben. Es sind 14 Autos ins Ziel gekommen, aber es wurde weniger überholt als gedacht. Wir müssen dieser Formel mehr Zeit geben, bevor wir ein Urteil fällen."

Bedenken, die Ungenauigkeit des Durchflussmengen-Sensors könnte Rennen entscheiden, teilt der Ex-Champion nicht. "Wenn es zu falschen Messungen kommt, wird es um Bruchteile hinter dem Komma gehen. Keiner wird deshalb ein Rennen gewinnen oder verlieren."

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