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Fernando Alonso

"Singapur-Affäre berührt mich nicht"

Fernando Alonso Foto: dpa 56 Bilder

Fernando Alonso belegte am ersten Trainingstag in Monza Platz drei. Thema war aber immer noch der Fall Singapur. Der Spanier verweigerte weiterhin Antworten zu detaillierten Fragen, beteuerte aber, dass ihn die Affäre nicht aus dem Konzept bringe.

11.09.2009 Michael Schmidt

Renault kann dieser Geschichte nicht entfliehen. Der Fall Singapur ist ständig präsent. Und die Fragen prasseln von allen Seiten auf das Team und die Hauptakteure Flavio Briatore, Pat Symonds und Fernando Alonso nieder. Während Symonds weiter eisern schweigt, ging Briatore mit seiner Klage gegen den Piquet-Clan in die Offensive. Spöttisch meinte der Renault-Teamchef: "Warum sollte ich Piquet einen Unfall befehlen? Er hat es letztes Jahr selbst 17 Mal hingekriegt."

Glücklich über Straffreiheit

Fernando Alonso versuchte die unangenehme Geschichte aus seinem Kopf auszublenden. "Sie belastet mich nicht, weil ich nicht daran denke. Ich konzentriere mich voll auf dieses Wochenende." Als er mit Max Mosleys Einlassung konfrontiert wird, dass ihm keine Konsequenzen drohten, weil ihm keine Beteiligung an der Aktion nachzuweisen ist, atmete der Ex-Weltmeister sichtbar auf: "Nun, ich bin happy das zu hören, aber ich hatte auch nichts anderes erwartet. Und ich werde noch viel glücklicher sein, wenn sich in zehn Tagen die Sache erledigt hat. Ich hoffe, der Fall ist bald zu den Akten gelegt." Wenn er sich da mal nicht täuscht...

Auch über das erste Training konnte Alonso keine eindeutigen Aussagen machen. "Wie immer ist das Freitagsergebnis sehr seltsam. Das kennen wir schon von den letzten Rennen. Force India liegt vorne, und die WM-Favoriten Red Bull und Brawn GP hinten. Ich kann ihnen nur sagen, wie mein Gefühl für unser Auto ist. Ich bin zufrieden, aber wie Spa gezeigt hat, heißt das nichts."

Mit KERS-Power in die erste Kurve

Die Entscheidung des Teams für den Einsatz des Hybrid-System KERS begrüßt der Spanier. "Der Hauptgrund, warum wir es wieder einsetzen, ist der Start. Der Vorteil auf dem Weg in die erste Kurve ist so enorm, dass man KERS im Auto haben muss. In Bezug auf die Rundenzeit kann ich mir nicht vorstellen, dass wir etwas gewinnen."

Auch die neuen Randsteine begrüßt der zweifache Ex-Weltmeister. "Sie schaffen klare Verhältnisse. Früher konnte man die Schikanen zu stark abkürzen. Jetzt gibt es eine klare Linie, wie man drüber muss." Der 21-fache GP-Sieger gibt sich mit Blick auf die letzten fünf Rennen bescheiden. "Ich bin zufrieden, wenn noch ein Podestplatz rausspringt. Wir haben die Entwicklung am aktuellen Auto eingestellt." Die Enttäuschung über die mittelmäßige Saison hält sich mittlerweile in Grenzen: "Ich wusste schon ab dem dritten Rennen, dass ich mir die Titelhoffnungen abschminken kann."

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