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Fernando Alonso

Singapur-Skandal kein Streitthema mehr

Massa und Alonso Foto: dpa 36 Bilder

Ferrari-Neuzugang Fernando Alonso blickt mit Vorfreude auf die nächste Saison. Die Beziehung zu Felipe Massa sei nicht gefährdet - auch nicht durch einige brisante Aussagen des Brasilianers zum Singapur-Skandal.

15.10.2009 Tobias Grüner

Schon vor der Ankunft von Fernando Alonso bei Ferrari ist das Medieninteresse am Spanier riesig. Auch wenn der zweifache Weltmeister noch in Renault-Teamkleidung durchs Fahrerlager läuft, beziehen sich fast alle Fragen auf die kommende Saison bei den Roten. Jede kleine Meldung bekommt sowohl in Italien als auch in Spanien Sensationscharakter.

War Alonso in Renault-Pläne eingeweiht

Am Morgen waren auch die brasilianischen Kollegen in heller Aufruhr. Alonsos nächstjähriger Teamkollege Felipe Massa soll die Einschätzung geäußert haben, dass der Spanier früh in den Singapur-Skandal eingeweiht gewesen sei. Ohne den Renault-Betrug wäre der Mann aus Sao Paulo vielleicht am Ende Weltmeister geworden. Sind das etwa schon die ersten Vorboten eines intensiven Teamduells wie 2007 zwischen Alonso und Lewis Hamilton?

"Nein, das ist nicht wichtig. Ich weiß noch nicht einmal, ob er das wirklich so gesagt hat oder ob es da ein Missverständnis gab", erklärte Alonso am Donnerstag an der Strecke von Sao Paulo. "Der Weltrat hat in seinem Urteil eindeutig bestätigt, dass ich nichts mit der Sache zu tun hatte. Die ganze Geschichte wird unsere Zusammenarbeit nicht belasten."

Alonso als Teamplayer

Vor dem Wechsel zu Ferrari bemüht sich Alonso um Harmonie und gibt den Teamplayer: "Bei Ferrari ist die Gruppe wichtiger als das Individuum. Wir werden eine gute Familie bilden." Wenn er in Sao Paulo erstmals nach langer Zeit wieder auf Massa trifft, werde er mit ihm auch nicht über den Singapur-Skandal sprechen sondern über seinen Heilungsprozess. "Es ist eine gute Nachricht für uns alle, dass die ersten Tests gezeigt haben, dass er sich gut entwickelt."

Nun soll ihm Massa helfen, schnell bei Ferrari Fuß zu fassen. "Ich muss noch viel lernen, deshalb werde ich mit ihm sprechen. Es geht um das gemeinsame Ziel, Ferrari 2010 wieder an die Spitze des Feldes zu führen." Als Beweis für seine gute Beziehung zu Massa wertete er seine Aussagen im Titelduell 2008. "Ich habe ihn im letzten Teil der Meisterschaft öffentlich unterstützt. Ich komme mit ihm so gut wie mit jedem anderen Piloten aus."

Keine Chance für WM-Herausforderer

Im Titelduell 2009 hat der Spanier dagegen keine Vorlieben. "Jenson ist der große Favorit. Ich sehe kaum eine Chance, wie ihm die Meisterschaft noch aus den Händen gleitet." Dabei hatte er es 2007 selbst erlebt, als er mit Teamkollege Hamilton um den Titel kämpfte und Kimi Räikkönen am Ende als lachender Dritter den Titel abstaubte. "Ich bin mir sicher, dass Vettel und Barrichello bis zum Ende kämpfen werden. Aber Jenson reicht es aus, in beiden Rennen nur zu punkten."

Allerdings sei es laut Alonso keine ideale Strategie auf Sicherheit zu fahren. Das sei sehr gefährlich. Allerdings schätzt der Spanier Red Bull und Brawn GP als die beiden stärksten Autos am Wochenende ein. "Auch wenn es regnen sollte, wäre Button nicht im Nachteil. Er hat gezeigt, dass er auch auf nasser Strecke stark ist. Aber es wird sicherlich interessant. Hier in Sao Paulo wird es immer aufregend, vor allem wenn sich wie momentan die Wetterprognosen alle 15 Minuten ändern."

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