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Fernando Alonso

Stärkster Konkurrent? Robert Kubica!

Fernando Alonso Wroom 2012 Ferrari Foto: Ferrari 94 Bilder

Fernando Alonso verzichtet vor der Saison 2012 auf Kampfansagen. Bei der offiziellen Ferrari-Saisoneröffnung in Madonna di Campiglio erwähnt der Spanier die Konkurrenz mit keiner Silbe. Die volle Konzentration gilt dem eigenen Team und dem neuen Auto.

12.01.2012 Tobias Grüner

Fernando Alonso gab sich beim ersten Termin im neuen Jahr ungewöhnlich wortkarg. Ob es noch die Nachwirkungen der enttäuschenden zweiten Ferrari-Saison waren oder vielleicht die kürzlich verkündete Trennung von seiner Frau Raquel? Es war nicht zu erfahren. Auf die Fragen der Journalisten, die sich auf den Weg in die italienischen Alpen gemacht haben, antwortete der Ferrari-Star ungewohnt knapp. Normalerweise ist Alonso für klare Aussagen und präzise Analysen bekannt. Am Donnerstag (12.1.) schaute der Spanier eher gelangweilt drein und kritzelte lieber mit einem Kugelschreiber auf einem Stapel Papier herum.

Große Erkenntnisse waren nicht zu gewinnen. Prognosen über die Leistung des neuen Autos waren nicht zu erfahren. "Die gibt es frühestens in Malaysia oder China. Vorher kann man noch gar keine Aussagen über das Potenzial machen", entschuldigte sich der zweifache Weltmeister. "Ich habe leider keine Glaskugel. Ich bin weder optimistisch noch pessimistisch."

Alonso blickt schon auf Kubica-Comeback

Auch auf die Frage nach möglichen Konkurrenten gab es für die Journalisten keine befriedigende Antwort. "Der beste Fahrer ist Robert Kubica", erklärte Alonso zur Überraschung der Anwesenden. "Ich habe erst gestern nach dem Problem mit seinem Bein mit ihm telefoniert. Wenn er zurück kommt, wird er der Beste aus der Gruppe sein.

Schon im Vorjahr hatte Alonso mit einer überraschenden Antwort über seine Hauptkonkurrenten überrascht. Damals sah er Michael Schumacher als ernstzunehmenden Rivalen. Nun das unerwartete Lob für seinen guten Kumpel Kubica. Auf die Frage, ob er den Polen gerne als Teamkollegen hätte, antwortete Alonso diplomatisch: "Ich bin zufrieden mit Felipe."

Neue Pirelli-Reifen könnten Ferrari helfen

Mehr erhellendes konnte der Ferrari-Pilot zu den Reifen für 2012 sagen. Pirelli wird die Mischungen tendenziell etwas weicher machen. "Das sollte unsere Probleme etwas lindern", hofft Alonso. "Wenn nicht müssen wir hart arbeiten. Die anderen Teams scheinen keine Probleme mit den Reifen zu haben."

An der Pirelli-Front soll auch Neuzugang Hirohide Hamashima helfen. Der ehemalige Bridgestone-Sportdirektor wurde erst am Vortag als neuer Reifenspezialist der Scuderia vorgestellt. "Alle neuen Leute sind willkommen. Ich freue mich über jeden, der kommt. Über ihn besonders", so Alonso. "Das Team wird dadurch verstärkt. Vor allem in einem Bereich, in dem wir Probleme hatten. Das gibt neue Ideen und neuen Philosophien."

Alonso noch nicht unter Zeitdruck

Angst dass er in den besten Jahre seiner Karriere weiterhin ohne Titel bleibt, hat Alonso nicht. "Ich bin ja erst 30 Jahre alt. Manche fahren noch im Alter von 42. Da habe ich also noch Zeit. Man lernt ja immer noch dazu. Man verliert vielleicht etwas an Speed. Die Erfahrung gleicht das aber wieder aus."

Alonso nutzte die Gelegenheit, um noch einmal für die Wiedereinführung der Testfahrten in der Saison zu werben. "Wir sind die einzige Sportart, in der man nicht trainieren kann. Das fühlt sich so an, als nähme man Fußballern für zwei Monate den Ball weg. Wir können zwar Kartfahren, aber das ist nicht das Gleiche. Das ist, als würde Messi mit einem Tennisball trainieren oder Nadal mit einem Tischtennis-Schläger.

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