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Rippenbruch nach Australien-Crash

Startverbot für Alonso in Bahrain

Fernando Alonso - GP Australien - Crash - 2016 Foto: sutton-images.com 49 Bilder

Fernando Alonso darf in Bahrain nicht an den Start gehen. Nach der FIA-Untersuchung im Medical Center an der Strecke entschieden sich die Ärzte gegen eine Starterlaubnis. Der Pilot selbst hatte zuvor erklärt, dass er sich bereit für den Einsatz fühlt.

31.03.2016 Tobias Grüner

Der heftige Crash von Fernando Alonso in Melbourne hat ein Nachspiel. Der McLaren-Pilot darf in Bahrain nicht wie erhofft an den Start gehen. Am Donnerstag (31.3.2016) wurde der Spanier von den FIA-Ärzten im Medical Center an der Strecke gründlich untersucht. Dabei wurde vor allem der Oberkörper des 34-Jährigen untersucht. Die Mediziner verweigerten anschließend die Startfreigabe.

Alonso-Start in Bahrain zu gefährlich

"Es wurden 2 Sätze CT-Scans verglichen. Danach wurde entschieden, dass die Zeichen für einen sicheren Start nicht ausreichend sind", heißt es etwas vage in der offiziellen Begründung. Am Nachmittag sorgte Alonso in der FIA-Pressekonferenz dann endlich für Aufklärung, was seinen Gesundheitsszustand angeht: "Ich habe mir beim Crash in Australien auf der linken Seite einen Rippenbruch zugezogen. Auch die Lunge war zunächst leicht kollabiert. Das ist aber wieder verheilt. Mit der angeknacksten Rippe hätte im Rennen ein erhöhtes Risiko bestanden, dass bei hohen Fliehkräften die Lunge noch stärker verletzt werden könnte."

Trotzdem wäre Alonso in Bahrain gerne gestartet: "Als Rennfahrer will man immer im Auto sitzen. Ich hatte in den Tagen nach Melbourne einige Schmerzen zuhause. Aber ich wollte mich unbedingt durchbeißen. In einem Rennen merkt man den Schmerz gar nicht. Ich hatte gedacht, dass wir es im Griff haben. Aber die Ärzte haben entschieden, dass das Risiko zu groß ist. Die Sicherheit geht natürlich immer vor. Das muss man akzeptieren."

Bei dem Crash 11 Tage zuvor in Melbourne war der zweifache Weltmeister hart in die Mauer eingeschlagen und hatte sich überschlagen. Gleich 2 Mal knallte der Pilot auf seine linke Seite. Mehr als 40G betrug dabei die negative Verzögerung, die für eine kurze Zeit auf den Körper wirkten. Bei dem Crash verdrehte es die Sitzschale so stark, dass das Carbon riss. Das Chassis und der Antriebsstrang mussten für Bahrain getauscht werden.

F1-Debüt für Stoffel Vandoorne

McLaren hat bereits mitgeteilt, die Entscheidung der FIA-Ärzte zu akzeptieren und Stoffel Vandoorne als Ersatzmann ins Auto zu setzen. Der belgische GP2-Champion war am Vortag noch bei einem Test der japanischen Super Formula in Okayama unterwegs. Er kommt nun kurzfristig nach Bahrain um sein Formel 1-Debüt zu geben. "Ich reise etwas früher als geplant an, aber ich freue mich schon darauf. Ich werde mein Bestes für McLaren geben", twitterte der Youngster kurz bevor er in den Flieger stieg.

Alonso wird in Shanghai nochmal untersucht

Für Alonso ist es bereits der zweite Rennausfall in den letzten 13 Monaten. 2015 musste er nach einem heftigen Abflug bei den Testfahrten bereits in Australien pausieren. Dass er in 14 Tagen in China wieder ins Auto steigen darf, steht übrigens noch nicht fest. Ein Rippenbruch verheilt normalerweise erst in 4 bis 6 Wochen. In Shanghai muss der 34-Jährige deshalb noch einmal bei den FIA-Ärzten vorsprechen. Dann sollen auch noch einmal CT-Scans der Rippen angefertigt werden.

In unserer Galerie zeigen wir noch einmal die Bilder des Horror-Crashs.

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