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Fernando Alonso

Vettel kommt in fünf Jahren zu Ferrari

Fernando Alonso - Ferrari - GP Europa - Valencia - 21. Juni 2012 Foto: xpb 94 Bilder

Die Transfersaison der Formel 1 hat begonnen. Sie wird wie üblich mit Gerüchten und Spekulationen begleitet. Das jüngste lautet: Sebastian Vettel geht zu Ferrari. Davon aber haben weder Fernando Alonso noch Sebastian Vettel etwas gehört. Für sie ist es eine dieser typischen Geschichten, die das Sommerloch füllen sollen.

21.06.2012 Michael Schmidt

Fernando Alonso bekommt laufend neue Teamkollegen. Im April war es Sergio Perez. Im Mai Mark Webber. Und seit Anfang Juni soll Sebastian Vettel sein neuer Mitstreiter werden. Nicht 2013, aber vielleicht ein Jahr später. Am Anfang füllte das Gerücht nur die Boulevardzeitungen. Vergangene Woche hat sich sogar das renommierte englische Fachblatt "Autosport" dieses Themas angenommen und versucht Gründe zu finden, warum ein solches Szenario zumindest denkbar ist.

Alonso und Vettel mit langfristigen Verträgen

Die Verträge lassen es vorerst nicht zu. Fernando Alonso sitzt bis 2016 bei Ferrari fest im Sattel. Sebastian Vettel hat bis 2014 bei Red Bull unterschrieben. Er könnte zwar das letzte Jahr abkürzen, doch dann müsste Red Bull 2013 schon in eine tiefe sportliche Krise fallen. Davon ist nicht auszugehen.

Das technische Reglement bleibt für nächstes Jahr stabil. Wer heute um Siege fährt, wird es auch 2013 tun. Einige spekulieren, dass Motorenpartner Renault aussteigen könnte, sollte der für 2014 vorgesehene V6-Turbo nicht kommen, was Vettel wiederum die Gelegenheit gäbe, vorzeitig auszusteigen, doch das ist um zu viele Ecken gedacht. FIA-Präsident Jean Todt wird es nicht zulassen, dass die neue Motorenformel noch einmal verschoben wird.

Fernando Alonso nimmt die Vettel-Story mit Humor: "Als ich 2005 Weltmeister wurde, hat man mich zu Ferrari geschrieben. 2010 bin ich dann tatsächlich zu Ferrari gegangen. Wenn Sebastian jetzt mit Ferrari in Verbindung gebracht wird, kommt er in fünf Jahren vielleicht zu uns."

Vettel sieht Gerüchte als Kompliment

Vettel gibt ebenfalls wenig auf das kolportierte Dreamteam mit Alonso: "Ich habe großen Respekt vor Fernando und Ferrari. Dass ich mit diesem Team in Verbindung gebracht werde, betrachte ich als Kompliment. Trotzdem gibt es für mich keinen Grund, Red Bull zu verlassen. Erstens habe ich noch einen Vertrag, und zweitens fühle ich mich hier sehr wohl. Man darf auf diese Gerüchte nicht zu viel geben. Letzten Monat wurde Mark Webber zu Ferrari geschrieben, jetzt bin es ich. Da muss irgendeiner den Platz in der Zeitung füllen."

Alonso darf zwar bei der Wahl des zweiten Fahrers mitreden, doch der Spanier will das nicht zu hoch hängen. "Ich heiße jeden Teamkollegen willkommen. Unser Präsident Luca di Montezemolo hat von Anfang klar gemacht, dass zuerst das Team zählt und dann die Fahrer. Wer mein Teamkollege ist, spielt keine Rolle. Es ist nur wichtig, dass wir gut zusammenarbeiten."

Massa noch nicht aus dem Rennen

Alonso will Felipe Massa nicht abschreiben. Man hat fast das Gefühl, er kämpfe um ihn: "Felipe ist viel besser, als es die Ergebnisse vermuten lassen. Er hat mir in den letzten drei Jahren richtig Dampf gemacht. Und er wird es jetzt auch wieder zeigen, weil das Auto besser geworden ist."

Massa will seine Zukunft bei Ferrari nicht so einfach aufgeben. "Ich brauche Resultate. Die sind mein bestes Argument. Ich weiß, dass diese Resultate schnell kommen müssen. In Montreal habe ich eine Chance selbst verspielt. Ohne meinen blöden Dreher hätte ich auf das Podest fahren können. Der Speed dazu war da."

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