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Fernando Alonso

"Vettels Zeit war nicht drin für uns"

Fernando Alonso Foto: Ferrari 94 Bilder

Ferrari spielte im Abschlusstraining zum GP Monaco nicht die Rolle, die man den Roten nach dem Donnerstagstraining und der dritten Sitzung am Samstag zugetraut hätte. Fernando Alonso sah keine Chance, Vettels Bestzeit zu schlagen. Für ihn ist Lewis Hamilton der betrogene Pole-Mann.

28.05.2011 Michael Schmidt

Zwei Tage lang durfte sich Ferrari in der Favoritenrolle sonnen. Auch nach Fernando Alonsos Bestzeit am Samstagmorgen sah alles nach einer möglichen Sensation in Rot aus. Am Ende des Abschlusstrainings wurde Ferrari wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Mit Platz vier für Fernando Alonso und Rang sechs für Felipe Massa erreichte das Team aus Maranello nur das Mindestziel. "Ich glaube, das ist unser bestes Trainingsergebnis in diesem Jahr", sagte Alonso mit leiser Stimme. "Wenn ich nach den ersten sechs Rennen eine Zwischenbilanz ziehe, dann hat Monte Carlo für unser Auto am besten gepasst."

Taktik von Hamilton geht nicht auf

Der Spanier brach nach dem Unfall von Sergio Perez seinen letzten Versuch ab. "Unter besten Umständen wäre ich eine Zeit von 1.14,0 Minuten gefahren. Die Zeit von Vettel war für mich nicht drin." Alonso lobte aber auch seinen alten Erzfeind Lewis Hamilton. "Er war der große Pechvogel des Tages. Seine Taktik zu warten, ist nicht aufgegangen. Ich glaube, Lewis hätte auf die Pole Position fahren können." Felipe Massa pflichtete dem Teamkapitän in der Einschätzung des Kräfteverhältnisses bei. "Wir haben hier besser ausgesehen, aber müssen uns eingestehen: Red Bull und McLaren sind auch in Monte Carlo schneller als wir."

Rennen nach Qualifikation bereits entschieden?

Für das Rennen erwartet der Spanier eine Prozession: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass der verstellbare Heckflügel auf der Zielgeraden viel helfen wird." Auch die Reifen werden beim Überholen eine geringere Rolle spielen als sonst.

Sebastian Vettel erinnerte an sein Rennen von 2009: "Da haben die Hinterreifen nachgelassen, und ich war fünf Sekunden langsamer als meine Verfolger. Trotzdem kam keiner vorbei." Alonso wird sich also auf seine Startqualitäten verlassen müssen. In Barcelona spurtete er von Platz vier auf Rang eins vor. Da war der Anlauf in die erste Kurve allerdings auch drei Mal so lang.

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