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Fernando Alonso

Wichtige Punkte beim Heimspiel

GP Spanien 2009 Foto: Renault 60 Bilder

Fernando Alonso ist bescheiden geworden. Ein fünfter Platz gilt als Erfolg. "Es war ein großartiges Rennen für uns", erklärte der Renault-Pilot. Dabei hatte der Spanier am Ende auch ganz schön Dusel.

11.05.2009 Michael Schmidt

Die einheimischen Fans sind von ihrem Superstar Fernando Alonso Siege gewohnt. Fährt er nur um WM-Punkte, strafen ihn die Spanier ab. Nur 92.400 Zuschauer wollten den GP Spanien sehen. 2008 waren es am Renntag noch 133.000 Besucher. Alonso war trotzdem mit dem Ergebnis zufrieden, auch wenn ihm der fünfte Platz durch das Benzindrama von Felipe Massa geschenkt wurde.

"Es war ein großartiges Rennen für uns. Die Simulationen haben Platz 9 oder 10 prognostiziert. Wahrscheinlich lag es am guten Start. Nach der ersten Kurve war ich Sechster. Das Auto lag heute wirklich exzellent." Renault-Chefingenieur Pat Symonds setzt das Verhältnis in ein besseres Licht. "Unser Auto war in Rennabstimmung besser als im Training. Wir wundern uns immer noch, was mit Fernando im Training los war."

Rätselraten im Qualifying

Normalerweise nimmt Alonso seinem Teamkollegen Nelson Piquet vier Zehntel pro Runde ab. Diesmal trennte die beiden nur ein Zehntel, und das obwohl der Spanier exklusiv die Weiterentwicklung des neuen Doppeldiffusors am Auto hatte, die den Simulationen zufolge um 0,2 Sekunden besser war.

"Als wir dann in der dritten Quali-Runde Sprit in den Tank füllten, ging gar nichts mehr", rätselt Symonds. "Das passt überhaupt nicht ins restliche Bild dieses Wochenendes. In Q2 verloren wir auf die Spitze sieben Zehntel, was bedeutet, dass wir leicht aufgeholt haben. Im Q3 lagen wir spritbereingt fast doppelt so weit weg."

Alonso mit Schlussspurt

Teamchef Flavio Briatore lobte auch Alonsos Zeiten mit den harten Reifen im Schlussabschnitt. "Da waren nur noch die Brawn GP schneller als wir." Symonds relativierte: "Fernando fuhr mit dem Messer am Hals, weil wir von Massas Problemen wussten. Die Fahrer auf den ersten Plätzen haben es in den letzten Runden ruhig angehen lassen. Deshalb ist der Vergleich unfair." Nur einmal schien Alonsos Fahrt in die Punkteränge in Gefahr.

Alonso kam fünf Runden früher zum zweiten Tankstopp als geplant. "Fernando erzählte am Funk, dass er in Kurve 10 voll quer gestanden ist. Er vermutete einen Reifenschaden. Da haben wir ihn sofort reingeholt. Es stellte sich heraus, dass noch voll Luft im Reifen war. Auf der Lauffläche rechts hinten war jedoch ein daumengroßes Gummistück herausgebrochen. Das hat zu dem Gripverlust geführt."

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