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Fernando Alonso

"Will meine Karriere bei Ferrari beenden"

Fernando Alonso Foto: dpa 23 Bilder

Fernando Alonso hat bei Ferrari bis 2012 unterschrieben. Über diesen Dreijahresvertrag hinaus gibt es Optionen, die einen längeren Aufenthalt in Maranello nicht ausschließen. Alonso gibt zu: "Ich will meine Karriere bei Ferrari beenden."

01.10.2009

Fernando Alonso war die Erleichterung anzusehen. Die Katze ist aus dem Sack. Er muss auf Fragen nach Ferrari nicht mehr um die Wahrheit herumreden. Nur bei der Frage, wann er den Vertrag unterschrieben habe, zögert er etwas. "Letzte Woche", presst der Spanier heraus.

Das kann durchaus stimmen, denn die letzten Bausteine in dem ursprünglich ab 2011 datierten Vertrag wurden erst kürzlich geändert. Doch dass Alonso schon im nächsten Jahr für Ferrari fährt, das steht unabhängig der Aussagen aller Beteiligten bereits seit Monaten fest. Es war nur noch die Frage zu klären: Wie sagen wir es Kimi Räikkönen?
 
Alonso kann es kaum noch erwarten, bis er in einem roten Overall steckt: "Der Moment der Vertragsunterschrift war ein spezieller Moment für mich. Jeder Rennfahrer träumt davon, einmal für Ferrari zu fahren. Ich bin happy, dass ich auf meinen Traum nicht mehr bis 2011 warten muss." Wenn es nach dem 28-jährigen Ex-Weltmeister geht, dann soll die Liebe ewig dauern. "Ich werde meine Karriere wahrscheinlich bei Ferrari beenden, denn Ferrari zu verlassen, bedeutet immer einen Schritt zurück. Ferrari ist mehr als ein Team."
 
Die Flaute seines neuen Teams in diesem Jahr kann den 21-fachen GP-Sieger nicht schrecken. "Dieses Jahr ist eine Ausnahme. Ferrari und McLaren sind immer noch die beiden besten Teams im Feld." Ob er die Erfolge von Michael Schumacher einstellen kann? "Das ist sehr schwierig", winkt der Noch-Renault-Pilot ab. An ihm soll es jedoch nicht liegen. "Ich werde 365 Tage im Jahr für Ferrari arbeiten."
 
In Felipe Massa sieht er den bestmöglichen Teamkollegen: "Wir werden gut miteinander auskommen. Als Südländer passen wir zueinander. Felipe ist schon seit Jahren im Team. Er kann mir helfen, mich einzuleben." Da hat er wohl vergessen, dass es in der Saison 2007 zwei Mal Ärger mit Massa gab. In Barcelona und am Nürburgring war es zu zwei Kollisionen und zum Austausch böser Worte gekommen.
 
Natürlich brachte Alonso auch wieder seinen Ex-Chef Flavio Briatore ins Spiel. "Ich habe die Sache mit Flavio besprochen. Schon vor zwei Monaten haben wir uns zusammengesetzt und diskutiert, was nach 2010 passiert. Ich bin sicher Flavio freut sich für mich. Er weiß, was mir dieser Schritt bedeutet." Für den nun vakanten Platz bei Renault hat der Weltmeister von 2005 und 2006 auch gleich eine Empfehlung parat: "Der beste Mann für diesen Posten ist Robert Kubica."

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