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Fernando Alonso

"Wir brauchen das magische Teil"

Fernando Alonso Foto: dpa 37 Bilder

Fernando Alonso hat in der Startaufstellung seinen Stammplatz: Irgendwo zwischen Platz sieben und zehn. Der Spanier fordert jetzt von seinen Ingenieuren den entscheidenden Entwicklungsschritt. Auf eine erfolgreiche Rückkehr des Hybrid-Systems KERS setzt der Ex-Champion allerdings keine Hoffnungen mehr.

21.06.2009 Michael Schmidt

Platz 7, 8, 9, 8 und 10: Das ist die Trainingsbilanz von Fernando Alonso seit dem GP Bahrain. Der Renault-Pilot hat sich in diesem Bereich der Startaufstellung festgesetzt. Nur der Tankinhalt entscheidet, ob er am Ende auf Platz 7 oder wie in Silverstone auf Rang 10 landet.

Diesmal nimmt Alonso gegen den Trend der letzten Rennen eher etwas mehr Sprit mit auf die Reise. Sein Auto wiegt 654 Kilogramm. Damit liegt er im Bereich von Kimi Räikkönens Ferrari.

Taktik spielt kaum eine Rolle

Eigentlich sei es in seinem Fall egal, mit welcher Taktik man losfahre, meint Alonso: "Wenn ich früh tanken muss, stehe ich beim Start weiter vorne und falle dann auf Platz acht oder neun zurück, wo ich am Ende auch lande. Habe ich mehr Benzin im Tank, stehe ich schon beim Start auf den Plätzen, auf denen ich später ins Ziel komme."

Nur bei Silverstone macht der zweifache Ex-Weltmeister eine Ausnahme. "Hier werden die Reifen mit jeder Runde besser. Es lohnt sich, lange draußenzubleiben."

Stagnation ist angesagt

Der Renault R29 bewegt sich im Feld nicht von der Stelle. "Wir haben mit dem Doppeldiffusor schneller reagiert als andere. Das war gut. Seitdem kamen nur noch Kleinigkeiten ans Auto. Deshalb stagnieren wir. In den nächsten zwei bis drei Rennen ist ein größerer Schritt angesagt. Wir brauchen jetzt das magische Teil, das uns nach vorne bringt. Drei bis vier Zehntel würden schon einen großen Unterschied machen."

Das KERS-Projekt sieht Alonso als gescheitert an. "Nur noch die beiden Ferrari benutzen das System. Am Anfang waren es vier Teams. Doch die Technik war zu neu, zu kompliziert, als dass wir den Vorteil dadurch bekommen hätten, den wir uns versprochen hatten. Es war vielleicht der falsche Zeitpunkt, diese Technologie einzuführen."

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