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Fernando Alonso

"Wir haben eine Titelchance"

Fernando Alonso - Ferrari - GP Monaco - 23. Mai 2012 Foto: Ferrari 91 Bilder

Fernando Alonso liegt mit Sebastian Vettel gleichauf in der Fahrer-Weltmeisterschaft. Der Spanier ist der erste der Top-Piloten, der offen über seine WM-Chancen spricht: "Ja, wir haben eine Titelchance. Es liegt an uns, sie zu nutzen."

23.05.2012 Michael Schmidt

Fernando Alonso ist ein Mann klarer Worte. Vor der Saison hätte keiner bei Ferrari gewagt, das Wort "Weltmeisterschaft", in den Mund zu nehmen. Nicht nach den Problemen mit dem neuen Auto bei den Wintertestfahrten. Fünf Rennen später liegt der 30-jährige Spanier zusammen mit Sebastian Vettel an der Spitze der Fahrerwertung. Das kam auch für Alonso überraschend. "Wir hätten nie gedacht, dass wir nach diesem Saisonstart nach fünf Rennen die WM anführen."

Alonso fordert schnelleres Auto

Da kommt automatisch die Frage nach den WM-Chancen. Alonso weicht der Frage nicht aus: "Ja, wir haben eine Titelchance. Es liegt an uns, sie zu nutzen. Dazu müssen wir noch unser Auto schneller machen."

Es ist eine Saison, wie maßgeschneidert für Alonso. Keiner nutzt seine Chancen besser als er. Schon 2005 und 2006 hat er seine WM-Titel gegen Fahrer in besseren Autos gewonnen. Weil er weniger Fehler gemacht hat als seiner Gegner, und weil er einen guten Riecher dafür hat, was möglich ist und was nicht.

Alonso will in Monaco Geschichte schreiben

In diesem Jahr ist genau diese Situation eingetreten. Der Fahrer, der konstant punktet und hin und wieder gewinnt, wird am Ende die Nase vorne haben. "Dieses Jahr ist schon komisch", amüsiert sich der Ferrari-Pilot. "Keiner ist deutlich stärker als wir, keiner deutlich schlechter. Irgendwie sind alle gut und haben eine Chance. Da ist es wichtig, immer den optimalen Job zu machen."

Monte Carlo ist ein Rennen, das man auch im Kopf gewinnt. Und in dem der Fahrer mit einem Fehler alles wegwerfen kann. Alonso will der erste sein, der dieses Rennen drei Mal auf drei unterschiedlichen Autos gewinnt. 2006 triumphierte er auf einem Renault im Fürstentum, 2007 im McLaren-Mercedes.

"Ein Monaco-Sieg macht dich unsterblich. An den erinnern sich die Leute. Nicht, weil es das schwierigste oder das schönste Rennen im Kalender ist, sondern das wichtigste. Der Grand Prix ist hier Nebensache. Der ganze Rummel drumherum macht es zu etwas Besonderem."

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