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Fernando Alonso

"Wollen Weltmeister im November sein"

Fernando Alonso Ferrari GP Australien 2012 Foto: Ferrari 71 Bilder

Fernando Alonso lässt sich die gute Laune durch die schlechten Prognosen für Ferrari nicht verderben. Der Spanier könnte sogar mit einem enttäuschenden Saisonstart leben. Zweiflern hält er entgegen: "Wir wollen Weltmeister im November sein."

15.03.2012 Michael Schmidt

Gehört das in die Kategorie Beruhigungspille für ein verunsichertes Team? Fernando Alonso hat weiterhin den WM-Titel im Visier. Als hätte es die Probleme bei den Testfahrten im Winter nie gegeben. Der zweifache Weltmeister weiß, dass die Truppe jetzt jede Aufmunterung brauchen kann.

Ja, dieser Ferrari kam schwer aus den Startlöchern. Ja, er ist schwer zu verstehen, weil es ein völlig neues Auto ist. "Sechs Testtage waren eben nicht genug, um das Blatt von schwarz auf weiß zu drehen. Wir brauchen mehr Zeit um zu verstehen, was falsch und was richtig ist."

In Melbourne tritt der Ferrari F2012 erstmals in einer Konfiguration an, die alle Komponenten vereint, die von den Ingenieuren für gut befunden wurden. "So sind wir bei den Tests kein einziges Mal gefahren", schürt Alonso Hoffnungen. "Da war das Auto ein Puzzle, das nie richtig komplett gewesen ist."

Alonso ist auf alles vorbereitet

Die Befürchtung von Technikchef Pat Fry, dass ein Podestplatz von Ferrari beim ersten Rennen eher unwahrscheinlich sei, will die Nummer eins im Team nicht unterschreiben: "Ingenieure denken in Zahlen. Es ist richtig, dass dieses Auto die Vorgaben in Bezug auf die Zahlen noch nicht erfüllt hat. Aber keiner weiß, was diese Zahlen im Vergleich zur Konkurrenz bedeuten."

Alonso hat sich auf alles vorbereitet. Von der positiven bis zur negativen Überraschung. Die Weltmeisterschaft wird nicht beim ersten Rennen entschieden, doziert der 27-fache GP-Sieger. "Die Formel 1 ist wie die Tour de France. Melbourne ist nur der Prolog. Da wird noch gar nichts entscheiden. Wir wollen im November Weltmeister sein. Selbst wenn wir den Saisonstart vermasseln, muss das noch nicht das Ende der Welt bedeuten. Dieses Team hat die Stärke, zurückzuschlagen. Schlimmer als letztes Jahr kann es kaum werden. Da lagen wir 1,4 Sekunden hinter Red Bull zurück."

Melbourne wird nach Meinung von Alonso nicht alle Fragen beantworten. "Die Strecke hier ist ein bisschen eigen. Hier ist hauptsächlich Stop and Go gefragt. Es gibt keine langgezogenen Kurven, die etwas über die Aerodynamik des Autos aussagen würden.

Weltmeister garantieren keine gute Saison

Der 30-jährige Spanier ist einer von sechs Weltmeister im Feld. Auf die Frage, ob damit die beste Saison aller Zeiten garantiert sei, winkt Alonso ab: "Sechs Weltmeister garantieren gar nichts. Ich habe schon superspannende GP2-Rennen gesehen, und da fährt kein Weltmeister mit. Viel wichtiger wäre es, wenn vier bis fünf Autos um den Sieg mitfahren können." Alonso hofft, dass auch Ferrari dazu zählt.

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