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Fernando Alonso zieht Bilanz

"Wir waren nicht gut genug"

Fernando Alonso - GP USA 2013 Foto: xpb 75 Bilder

Fernando Alonso wird diese Saison als Zweiter beenden. Zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren. Doch dieser Vize-Titel zählt mehr als die anderen. Generell mahnte Alonso sein Team zur Attacke: "Wir waren nicht gut genug. Um Red Bull zu schlagen müssen wir uns steigern."

21.11.2013 Michael Schmidt

Fernando Alonso hat sich daran gewöhnt Niederlagen zu erklären. Manchmal sind sie hauchdünne wie 2010 und 2012, manchmal fallen sie heftiger aus wie in diesem Jahr. Deshalb zählt der zweite Platz 2013 auch mehr als die Vize-Titel der Jahre 2010 und 2012. "Da war die Traurigkeit der Niederlage. Die gibt es diesmal nicht, weil wir schon am Nürburgring gewusst haben, dass es nicht reichen wird. Diesmal zählt der zweite Platz besonders viel, weil ich nicht das zweitbeste Auto hatte. Ich kann stolz auf diese Saison sein."

Trotzdem ist diese dritte Vize-Weltmeisterschaft nur ein Trostpreis. Das Ziel muss der WM-Titel sein. Mitleidlos nimmt Alonso sein Team in die Pflicht: "Wir waren nicht gut genug. Wenn wir Vettel und Red Bull schlagen wollen, müssen wir richtig zulegen"

Von den Werkzeugen limitiert

Ferrari hat es zum zweiten Mal in Folge nicht geschafft, das Auto ab der Sommerpause zu verbessern. Das ist eine Erkenntnis, die Alonso beunruhigen muss. "Als das große Upgrade in Silverstone nicht funktioniert hat, wussten wir, dass uns nur noch ein Wunder retten kann. Wir hätten für die zweite Saisonhälfte einen riesigen Schritt gebraucht, der dann leider nicht gekommen ist."

Woran es liegt, kann der Spanier nicht sagen: "Fragen Sie die Ingenieure. Eines lässt sich sicher sagen. Wir waren in den letzten beiden Jahren mit unseren Werkzeugen limitiert. Unser Windkanal musste ein Jahr lang zur Renovierung geschlossen werden. Das war ein Handikap. Jetzt können wir wieder damit arbeiten, und es liegt an den Ingenieuren, das umzusetzen."

Ferrari beim 2014er Auto vor Red Bull

Bei der Entwicklung des 2014er Autos hat Ferrari ausnahmsweise die Nase vorn. Alonso fuhr das 2014er Auto bereits im September im Windkanal. Sebastian Vettel hat mit seinem nächstjährigen Red Bull noch keine Simulator-Runden gedreht. Das Computermodell von Ferrari nähert sich allerdings nur schrittweise dem Auto an, das nächstes Jahr auf die Strecke gehen wird.

Alonso verrät: "Mit jedem neuen Tag nähert sich unser Simulatorauto der Realität an. Das erste Modell war noch ziemlich weit weg von dem, was wir jetzt fahren. Ein komplett anderes Fahrgefühl. Die Schritte sind von Mal zu Mal sehr groß. Inzwischen sind wir bei einem Modell angelangt, das sich ähnlich fahren lässt wie das aktuelle Auto."

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