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Fernando Alonso

Zweimal Schelte von den Sportkommissaren

Fernando Alonso Foto: dpa 50 Bilder

Fernando Alonso fuhr skeptisch zu seinem Heimspiel nach Valencia. Stop-und Go-Kurse liegen seinem Renault normalerweise nicht so gut. Am Ende des ersten Trainingstages war der Spanier überrascht: "Wir sind unter allen Bedingungen schnell."

21.08.2009 Michael Schmidt

Fernando Alonsos Heim Grand Prix in Valencia begann turbulent. Auf der Rennstrecke markierte der Renault-Pilot die schnellste Runde des Tages. Außerhalb musste er zwei Mal bei den Sportkommissaren vorsprechen. "Am Vormittag bekamen wir eine Rüge, weil wir die obligatorische Autogrammstunde am Donnerstag verpasst hatten."

Am Nachmittag ging es um eine Kollision mit Nick Heidfeld. Der BMW-Pilot war in der Zielkurve über das rechte Vorderrad des Renault gesprungen. "Ein Missverständnis", erklärte Alonso den FIA-Aufpassern. "Ich dachte, Nick will in die Boxengasse abbiegen, weil er so weit ausgeholt hat. Wie kann ich ahnen, dass er nur Anlauf für eine schnelle Runde nehmen will und plötzlich zurücklenkt? Ich selbst war nicht mal schnell unterwegs. Die Telemetrie hat gezeigt, dass ich um 50 km/h langsamer unterwegs war als in den Runden zuvor." Die Erklärung reichte den Kommissaren. Der Vorfall wurde zu den Akten gelegt.

Deutliche Tagesbestzeit für Alonso

Alonsos Skepsis über die Chancen seines Renault auf dem Stadtkurs von Valencia wurde im Verlauf des Trainings widerlegt. Dafür spricht nicht nur die schnellste Runde des Tages, die natürlich mit wenig Benzin im Tank gefahren worden ist. "Selbst dann ist diese Runde noch gut", applaudierte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Mit 1.39,404 Minuten lag Alonso um 0,774 Sekunden vor dem Trainingszweiten Jenson Button. "Wir waren unter allen Bedingungen schnell", freute sich Alonso. "Egal ob weiche oder superweiche Reifen, viel oder wenig Sprit im Tank."

Die befürchtete Instabilität beim Bremsen und Beschleunigen stellte sich zwar wie prognostiziert ein, "aber wahrscheinlich haben die anderen die gleichen Schwierigkeiten, wenn nicht noch schlimmer." An einen Sieg im Restprogramm der WM glaubt Alonso nicht mehr: "Da müssen uns die anderen helfen. Uns fehlen drei bis vier Zehntel auf die Spitze." Wie allen Piloten in konventionellen Autos nerven ihn die KERS-Autos. "Es gibt gegen die nur einen Schutz. Du musst von der Pole Position starten und hoffen, dass sie nicht weiter vorkommen als auf Startplatz vier."

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