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Fernando Alonso

Zwischen Konfusion und Hoffnung

Fernando Alonso Foto: Renault 38 Bilder

Fernando Alonso weiß nicht, was er von seinem stark verbesserten Renault R29 halten soll. Der Spanier notierte einen Fortschritt, doch er kann ihn nicht quantifizieren, weil er im Regen von der Strecke rutschte.

11.07.2009 Michael Schmidt

Es war eine Frage von Sekunden. Trocken, Regen, Halbtrocken, wieder Regen. Wer zur falschen Zeit mit den falschen Reifen auf der Strecke war, der hatte verzockt. Fernando Alonso gehörte dazu.

"Erst war ich auf Intermediates draußen, da fühlte sich das Auto gut an. Dann trocknete es ab, also zurück auf Slicks. Dummerweise begann es im letzten Streckensektor wieder zu regnen. Schon am Ende des zweiten Abschnitts begann das Auto zu rutschen. Ich hatte ein Polster von zwei Sekunden auf meine Intermediate-Zeit, fürchtete aber, dass dies nicht reichen wird, wenn ich im letzten Teil der Strecke auf feuchter Bahn zuviel von diesem Polster verliere. Deshalb habe ich alles riskiert und bin in der Schikane rausgeflogen. Rückblickend war es ein Fehler von mir, dass ich die Runde zu gemütlich angegangen bin. Ich hätte mir schon im ersten Streckenteil ein größeres Polster sichern sollen."

Geheimtipp erfüllt Erwartungen nicht

Nach dem Vormittagstraining sah Alonso noch genauso wie McLaren-Pilot Lewis Hamilton wie ein Geheimtipp aus. "Ich war selbst überrascht, weil ich vorher nur auf Platz 16 rumgegurkt bin", erzählte der Zweitplatzierte des dritten freien Trainings. "Auch in der ersten Qualifikationsrunde war ich Zweiter. Das Auto fühlte sich gut an. Wie gut kann ich nicht sagen. Mir fehlt irgendwie die Referenz. Gut möglich, dass die Top-Leute in Q1 noch ausreichend Sprit an Bord hatten, weil sie nicht fürchten mussten, hängenzubleiben."

So wird Alonso bis zum Rennen warten müssen, um herauszufinden wie gut sein umgebauter Renault R29 ist. Neu sind der Frontflügel, die Motorabdeckung, der Auspuff, der Diffusor und Teile der Aufhängung. Teamkollege Nelson Piquet, der mangels Teilen noch mit der alten Version fahren musste, glaubt, dass der Unterschied bis zu einer halben Sekunde beträgt.

Hoffnung auf Regen

Alonso gibt sich abwartend: "Die Zeit von Mark Webber wäre ich sicher nicht gefahren." Der Ex-Weltmeister versucht in Startplatz zwölf das Positive zu sehen: "Manchmal kann es von Vorteil sein, wenn du die Spritmenge frei wählen kannst und wenn du einen Satz frische Reifen mehr hast. Vor allem bei einer Wettervorhersage, die von wechselnden Bedingungen spricht. Da kann ich meine Strategie flexibler wählen als meine Kollegen in den Top Ten."

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