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Ferrari abgeblitzt

Bei einem Treffen der übrigen neun Formel 1-Teams sind die Vorschläge von Ferrari zur Senkung der Kosten für Testfahrten abgelehnt worden. Begründung: Das Ferrari-Angebot sei unfair.

07.12.2004

Der Vorschlag von Ferrari-Teamchef Jean Todt, ab 2005 jedem Team 15.000 Testkilometer zuzubilligen und jedem Reifenhersteller weitere 15.000 Kilometer mit Teams seiner Wahl ist erwartungsgemäß bei den anderen Rennställen auf Granit gestoßen. Bei einer Sitzung der übrigen Teams am Londoner Flughafen Heathrow bezeichnete man die Idee als unfair.

Die neun Teams wollen nun weiter ihren Vorschlag vorantreiben, der 24 Testtage pro Team und Saison vorsieht. Zudem soll ab 2006 nur noch ein einziger Reifenausrüster in der Formel 1 zugelassen sein. Ein großer Teil der Testbudgets wird derzeit für Reifenerprobung ausgegeben. Über dieses Thema soll im Januar eine weitere Sitzung der Teamchefs abgehalten werden.

Paul Stoddart: "Hätten Ferrari gern dabei"

Minardi-Chef Paul Stoddart ergriff wieder einmal stellvertretend das Wort: "Es war ein sehr ermutigendes Treffen. Wir arbeiten solide an dem Plan, die Kosten in der Formel 1 zu reduzieren. Es ist traurig, dass sich Ferrari bei unseren drei Treffen nicht blicken ließ. Wir hätten sie lieber mit im Boot."

Stattdessen müssen sich die Teams auf raues Wetter einstellen. Ferrari hat angekündigt, wenn die eigenen Vorschläge nicht akzeptiert würden, werde man auf die Beibehaltung der jetzigen Regeln über 48 Testtage mit hohem Kostenaufwand pochen. Die anderen Teams benötigen die Mitarbeit von Ferrari, denn laut Concorde-Abkommen muss der Kostenplan einstimmig verabschiedet werden.

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