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Formel 1: Fernando Alonso in Australien

"Ein Stopp war besser als zwei"

Formel 1 Australien 2010 Foto: xpb 49 Bilder

Ferrari führt beide WM-Tabellen an. Fernando Alonso liegt bei den Fahrern in Front, Ferrari bei den Konstrukteuren. In Melbourne mussten sich die Roten allerdings auf konservatives Punktesammeln verlegen. Taktisch gingen die Italiener kein Risiko.

28.03.2010 Michael Schmidt

Fernando Alonso wirkte zufrieden. Dabei ist der vierte Platz kein Resultat, das den Spanier unter normalen Umständen erfreut. Doch beim GP Australien war nichts normal. Nach der ersten Kurve war der zweifache Weltmeister Letzter. Sieger Jenson Button hatte ihn in den Mercedes von Michael Schumacher geschoben. "Unter den Umständen war der vierte Platz das optimale Resultat."

Schnelle Aufholjagd von Alonso

Trotz des Zeitverlustes in der ersten Runde tauchte Alonso schon in der zehnten Runde wieder in den Punkterängen auf. Und eine Zeitlang sah es so aus, als wäre sogar ein Podestplatz möglich. Doch dann biss er sich 31 Runden lang hinter seinem Teamkollegen Felipe Massa fest. Obwohl er schneller war, kam der Spanier nicht vorbei.

Stallregie wäre selbst für Alonso keine Option gewesen. „Die Saison ist erst zwei Rennen alt. Da kann man nicht einen Fahrer zurückpfeifen. Meine Reifen waren zum Schluss ziemlich am Ende. Ich bin 51 Runden auf ihnen gefahren."

Strategie-Diskussion am Funk

Die Frage aller Fragen blieb, ob Ferrari bei ihm die richtige Taktik gewählt hatte. Hätte man seinen neuen Superstar, der im Verkehr feststeckte nicht wie Hamilton, Webber und Schumacher zu einem Reifenwechsel an die Boxen holen sollen? Alonso schüttelt den Kopf: "Wir haben das am Funk diskutiert, aber die Simulation hat gesagt, dass es schneller ist, wenn wir mit dem einen Satz Reifen zu Ende fahren. Wir hätten sonst eher noch eine Position riskiert."

In den letzten Runden dachte der WM-Spitzenreiter nicht mehr daran, gegen Massa noch einen Platz zu gewinnen. "Ich bin nur noch auf Defensive gefahren, um Hamiltons Angriff abzuwehren. Webber hat mir dann die Arbeit abgenommen, als er mit Hamilton crashte."

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