Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Schumacher-Comeback

Ferrari bittet Teams um "Schumacher-Testtag"

Ferrari hat die anderen neun Teams in einem Brief gebeten, für das Comeback von Michael Schumacher eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen. Der siebenfache Weltmeister soll vor seinem Comeback einen Tag testen dürfen.

31.07.2009

Kaum stand fest, dass Michael Schumacher am 23. August in Valencia als Ersatz für Ferrari-Pilot Felipe Massa sein Formel 1-Comeback gibt, da flatterte den anderen neun Teams und der FIA bereits ein Brief ins Haus.

Teammanager Massimo Rivola bat in dem Schreiben um eine Ausnahmegenehmigung für den Heimkehrer. Wörtlich heißt es dort: "Um die Möglichkeit eines Comebacks auszuloten, bitten wir Sie in Abweichung von Paragraf 22.1c des Sportgesetzes und des Testreglements Michael Schumacher einen offiziellen Testtag im aktuellen Auto zu genehmigen."
 
Briatore soll einverstanden sein
 
Damit Schumacher sich einen Tag lang einschießen kann, müssten alle Teams inklusive dem Verband zustimmen. Renault-Chef Flavio Briatore soll sich bereits positiv geäußert haben. Nun ist Briatore nicht gerade als Wohltäter bekannt. Er wird dafür Gegenleistungen einfordern. Briatore erhofft sich Unterstützung von Ferrari in der Berufungsverhandlung gegen die Sperre für Renault für den GP Europa. Und er würde gerne für den Piquet-Ersatz Romain Grosjean die gleiche Sonderbehandlung erfahren. Grosjean saß zuletzt 2008 in einem Formel 1-Auto, hat aber als Neuling deutlich weniger Routine wie ein siebenfacher Ex-Weltmeister.
 
Ganz so einfach wie sich das Ferrari vorstellt, wird es nicht werden. Red Bull nickte den Antrag nur unter einer Bedingung ab: Schumacher darf nur ein 2008er Auto fahren, und Bridgestone darf nur Demonstrationsreifen einsetzen. Wieder ein anderes Team ist aus Prinzip dagegen. Weil eine Ausnahmeregelung andere nach sich zieht. Was soll da ToroRosso sagen, die in Budapest ihren Neuling Jaime Alguersuari ohne einen Test in sein Debüt schicken müssen. ToroRosso wird sich zwar nicht querlegen, weil sie von Ferrari mit Motoren beliefert werden, doch was bei einer Lex Schumacher passiert, ist klar: Jedes Team, das einen Fahrer austauschen will, wird sich auf den Gefallen Ferrari gegenüber berufen.

Auch die FIA müsste ihr Einverständnis geben
 
Gut für Schumacher: Die FOTA-Teams werden ihre Geschlossenheit demonstrieren wollen. Nichts wäre nach dem Rückzug von BMW schlimmer, als sich jetzt gegenseitig ein Auge auszuhacken. Doch mit Williams und Force India gibt es zwei mögliche Querschläger im Feld. Ein Williams-Mitarbeiter meinte: "Ich kann mir kaum vorstellen, dass Frank da zustimmt." Und ganz zum Schluss muss auch noch die FIA ihr Placet geben.

Umfrage
Was halten Sie vom Comeback von Michael Schumacher?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden