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Ferrari-Blamage

Massa wegen Boxenpanne draußen

Felipe Massa Foto: dpa 16 Bilder

Ferrari hat sich im Qualifying zum Grand Prix von Malaysia am Samstag (4.4.) dramatisch verzockt. Nach einer Fehleinschätzung des gesamten Teams muss Felipe Massa von Startplatz 16 ins Rennen gehen.

04.04.2009 Michael Schmidt

Bei Ferrari sitzen hochdekorierte Herren an der Boxenmauer: Teamchef Stefano Domenicali, Technikdirektor Aldo Costa, Teammanager Luca Baldisseri und Chefberater Michael Schumacher. Doch als es im ersten Abschnitt der Qualifikation ans Eingemachte ging, da standen beide Ferrari an der Box.
 
Felipe Massa erwischte es. Während er parkte, rutschte er auf Platz 16 ab. Damit steht der Vize-Weltmeister nur auf Startplatz 16. Auch für Kimi Räikkönen wurde es knapp. Der Finne rutschte als 14. gerade noch in die nächste Runde.

Reifensparen geht in die Hose

Massa saß wie ein Häufchen Elend im Ferrari-Pavillon: "Wir haben uns total verschätzt. Als ich meinen ersten Versuch mit den weichen Reifen abgeschlossen hatte, war ich Dritter. Das Team, aber auch ich dachten: Das reicht für die Top 15." Selbst als Massa fünf Minuten vor Torschluss auf Rang sieben abrutschte, schrillten in der Ferrari-Box noch immer nicht die Alarmglocken.
 
Man wollte sich lieber einen Satz Reifen sparen, als noch einmal auf die Strecke zu gehen. "Wir haben nicht gemerkt, dass die Strecke abkühlte und damit deutlich schneller wurde", analysierte Massa. Als die Strategen endlich aufwachten, war es schon zu spät.
 

Alle haben Schuld

Massa ging mit sich und dem Team hart ins Gericht: "Alle haben Schuld. Ich, mein Renningenieur, die Strategen an der Boxenmauer, die die Rundenzeiten verfolgen. Wir leben vielleicht noch zu sehr in der Vergangenheit. Da konnten wir solche Spielchen machen, weil wir so überlegen waren." Massa fordert zum Umdenken auf: "Das Feld liegt zu eng zusammen, dass man für die kleinste Fehleinschätzung bestraft wird. Wir müssen uns damit abfinden, dass wir zur Zeit nicht zu den besten Teams zählen."

Der Ferrari-Star rechnete nach einem guten Freitagstraining mit Startplatz fünf. Nachdem der erste Schock verdaut war, sagte Massa ehrlich: "Zu mehr als Platz sieben hätte es nicht gereicht. Es war nach Melbourne der zweite Weckruf für uns."

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