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Ferrari

Brawn plant Rückkehr

Foto: Wolfgang Wilhelm

Ferraris ehemaliger Technik-Chef Ross Brawn möchte nach seiner Auszeit wieder zum italienischen Formel-1-Rennstall zurückkehren. Nach seiner freiwilligen einjährigen Pause wolle er sich um die nächste Herausforderung kümmern, "von der ich hoffe, dass ich sie innerhalb von Ferrari finden werde", wurde Brawn am Samstag (30.12.) auf der Internetseite von "ITV Sport" zitiert.

02.01.2007

Der einstige Strategie-Guru der Scuderia sagte demnach auch, dass er seine Entscheidung für eine Auszeit schon vor der Rücktritts-Ankündigung des Rekord-Weltmeisters und langjährigen Weggefährten Michael Schumacher - auch bei Benetton arbeiteten sie schon zusammen - getroffen hatte. "Ich hatte das Gefühl, dass zehn Jahre bei Ferrari für mich ein Meilenstein sind und dass es ein guter Moment wäre, im Alter von 52 Jahren ein Jahr Auszeit zu nehmen", sagte der Brite. Er hatte neben dem ehemaligen Teamchef Jean Todt maßgeblichen Anteil an Schumachers fünf WM-Titeln in Serie von 2000 bis 2004 für Ferrari.

Dass in Schumacher, Todt und ihm selbst die Erfolgs-Troika in der kommenden Saison nicht mehr an Bord der Marke aus Maranello ist, bezeichnete Brawn als "etwas unglückliches Timing". Während sein Posten von Mario Almondo übernommen wird, ist Stefano Domenicali neuer Sportdirektor. Anstelle des siebenmaligen Weltmeisters Schumacher wird Ex-McLaren-Mercedes-Mann Kimi Räikkönen (Finnland) am Steuer der "Roten Göttin" Platz nehmen.

Umstellung auf Räikkönen

Es wäre einfacher geworden, wenn es nicht so einen "dramatischen Wechsel" gegeben hätte, sagte Brawn weiter. Die neue Teamführung müsse nun lernen, mit Räikkönen zu arbeiten - "ein extrem schneller Fahrer, aber einer, der ohne Zweifel anders arbeitet als Michael", so Brawn. Eine mögliche eigene Zusammenarbeit mit dem "Iceman", der voraussichtlich Mitte Januar erstmals seinen neuen Dienstwagen testen wird, bezeichnete Brawn als "großartige Erfahrung".

Bange ist Brawn um seine Nachfolger und die Scuderia aber nicht. "Sie werden sicherlich einen guten Job machen." Sie hätten die Erfahrungen gesammelt, wie man ein WM-Championat gewinnt. "Sie kennen die Herangehensweise, die dazu notwendig ist. Und sie werden ihre eigenen Stärken hinzufügen", sagte er dreieinhalb Monate vor Saison-Start am 18. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne.

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