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Ferrari-Chef Montezemolo

"Wir bauen mehr Flugzeuge als Autos"

Luca di Montezemolo Foto: dpa 54 Bilder

Ferrari-Chef Luca di Montezemolo hat seine Forderung erneuert, den Top-Teams in der Formel 1 ein drittes Auto zu erlauben. Gegenüber auto motor und sport sagte der Italiener, er sei gar nicht glücklich mit der aktuellen Entwicklung in der Formel 1.

20.04.2011 Bernd Ostmann

Ferrari-Chef Luca di Montezemolo ist ein Freund klarer Worte. Mit dem Weg, den die Formel 1 in letzter Zeit eingeschlagen hat, kann sich der Capo nicht anfreunden. Die Königsklasse entfernt sich immer weiter vom Kerngeschäft des italienischen Sportwagenbauers.

"Die Formel 1 wird zu sehr von der Aerodynamik bestimmt. Wir bauen mehr Flugzeuge als Autos", klagt Montezemolo in einem Interview mit auto motor und sport (Heft 10, ab dem 21. April im Handel).

Für drittes Auto, gegen Vierzylinder

"Das zweite Problem sind die kleinen, zu langsamen Teams. Das ist gefährlich. Ich denke, dass es besser wäre, wenn die Top-Teams ein drittes Auto an die kleinen Teams abgeben würden. Diese wären so wettbewerbsfähig - und wir könnten das Talent junger Fahrer erproben."

Montezemolo fordert zudem das Ende des Verbots von Testfahrten. "Wir dürfen die Formel 1-DNA nicht verlieren." Auch die Einführung des Vierzylinder-Motors lehnt der Ferrari-Chef weiter ab. "Der nächste Schritt ist dann der Einzylinder. Wir bauen doch keine Motorräder. Die Herausforderung ist, einen Acht- oder Zwölfzylinder sparsam zu machen."

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