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Ferrari dran an Mercedes

Schikane kostet Ferrari die Pole

Sebastian Vettel - GP Belgien 2016 Foto: sutton-images.com 65 Bilder

Die gute Nachricht: Ferrari konnte in Spa-Francorchamps nach langer Zeit mal wieder um die Pole Position kämpfen. Am Ende waren die roten Autos aber wieder nur dritte Kraft hinter Mercedes und Red Bull. Im Rennen könnte es noch schwerer für Räikkönen und Vettel werden.

27.08.2016 Tobias Grüner

Nur 0,166 Sekunden fehlten Kimi Räikkönen auf seine erste Pole Position seit dem GP Frankreich 2008. So nah war Ferrari dieses Jahr noch gar nicht am besten Startplatz dran. „Wir hatten heute die Pace für die Pole Position. Leider habe ich in der letzten Kurve 2 Zehntel verloren“, ärgerte sich der Iceman später.

Vettel verärgert über mangelnden Grip

Auch Sebastian Vettel sah trotz der verbesserten Pace nicht ganz glücklich aus. „Ich hatte einen kleinen Rutscher in der entscheidenden Runde. Deshalb habe ich das Teamduell verloren“, erklärte der Heppenheimer anschließend. „Und genau wie bei Kimi war die Ziel-Schikane nicht mein Freund.“

Schon über Funk hörte man den Piloten auf der Auslaufrunde nach der Session wild fluchen. Doch was hatte den vierfachen Weltmeister so verärgert? „Ich hatte vorher extra etwas Tempo rausgenommen und mein Auto vorsichtig am Kurvenausgang gerade gestellt, bevor ich Gas gegeben habe. Und trotzdem hatte ich keine Traktion beim Beschleunigen. Die Reifen haben komplett überhitzt.“

Ferrari baut Auto erfolgreich um

Nach einem Kampf um die Pole Position hatte es im Freien Training am Freitag noch nicht ausgesehen. Doch Ferrari krempelte über Nacht wieder einmal das Setup um und zeigte sich am Samstag stark verbessert. „Wir haben etwas das Fahrwerk und den Abtriebslevel verändert. Danach hatte ich mehr Vertrauen in das Auto. Das hat sich vor allem im kurvigen zweiten Sektor ausgezahlt“, erklärte Vettel die Leistungssteigerung.

Für das Rennen rechnet sich der Deutsche auch von Platz 4 noch gute Chancen auf das Podium aus. Im Gegensatz zu Max Verstappen, der von Rang 2 mit Supersoft-Reifen startet, fahren die beiden Ferraris mit dem etwas härteren Soft-Gummi los. „Das war unser Plan vor der Sitzung. Mal sehen, wie es aufgeht. Es wird sicherlich ein aufregendes Rennen.“

Ferrari mit Nachteil auf Softs

Im Kampf um den Sieg wird es allerdings schwer für die beiden Scuderia-Piloten. Nur auf den Supersoft-Reifen konnten sie Mercedes einigermaßen Paroli bieten. Auf den Softs zeigten die Silberpfeile eine deutlich bessere Pace. „Das wird kein Rennen auf Supersofts“, bedauerte Vettel. „Mal sehen wie es morgen läuft. Wir wissen jetzt, wer auf welchen Reifen startet und wer welche Reifen übrig hat. Das wird interessant.“

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