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Formel 1 Zuverlässigkeit

Ferrari - Ein Wunder an Zuverlässigkeit

Fernando Alonso Foto: xpb 12 Bilder

Red Bull hat die meisten Siege, die meisten Punkte, die meisten Pole Positions, aber nicht die beste Zuverlässigkeit. Diese Wertung führt klar Ferrari an. Die roten Autos legten unglaubliche 1.471 von 1.474 möglichen Rennrunden zurück.

11.08.2010 Michael Schmidt

Der einzige Ausfall beim GP Malaysia macht sich kaum bemerkbar. Fernando Alonsos Motor platzte zwei Runden vor Schluss. Auch die Fahrer trugen zu der fast weißen Weste bei. Außer Fernando Alonso und Felipe Massa fuhren nur noch die Mercedes-Piloten unfallfrei.

Red Bull zuverlässiger als gedacht

Red Bull ist besser als sein Ruf. Mit 1.373 Rennrunden liegen Mark Webber und Sebastian Vettel auf Rang zwei der Zuverlässigkeitsskala. MercedesGP hat zwar eine Zielankunft mehr, fiel aber zwei Mal früh im Rennen aus. Übrigens beide Male wegen eines losen Rades. Dass Geld immer noch eine Rolle spielt, zeigt sich gerade in dieser Disziplin. Mit Ferrari, Red Bull, MercedesGP und McLaren liegen die vier Top-Teams in der Rangliste der Rennrunden in Front.
 
Bester im Mittelfeld ist Renault mit 197 Runden Rückstand auf Ferrari. Defektkönige sind VirginF1 und Sauber. In beiden Fällen ist die Defektrate zweistellig. Sauber leidet immer noch unter der Ausfallserie der ersten acht Rennen. Seit dem GP Europa laufen die weißen Autos wie Uhrwerke. Doch mit 854 Rennrunden ist Hinwil immer noch Schlusslicht.

HRT bester Neuling in Sachen Zuverlässigkeit

Dass die Neulinge am unteren Ende der Zielankunftstabelle liegen, überrascht nicht. Höchstens, dass die beiden HRT F1 in dem Trio die beste Figur machen. Was umso mehr zählt, wenn man bedenkt, dass die beiden Autos im Winter keinen Testkilometer abgespult haben und erst in Bahrain in einer Nacht- und Nebelaktion zusammengeschraubt wurden. Lotus-Konstrukteur Mike Gascoyne gibt zu: "Das einzige, was bei uns nicht nach Fahrplan funktionierte, war die Zuverlässigkeit. Neun Ausfälle sind zuviel."
 
Nach Ergebnissen sind McLaren und Red Bull das Maß aller Dinge. Beide brachten bei allen 21 Zielankünften ihre Fahrer jeweils auf Punkteränge. Beide konnten je elf Mal einen Podestplatz feiern. Wobei Red Bull mit sechs Siegen McLaren kurzfristig abgehängt hat. MercedesGP bewegt sich mit 17 Punkteplatzierungen im Rahmen von Ferrari, doch für die Silberpfeile reichte es dabei nur drei Mal zu Rang drei. Ferrari-Fahrer durften insgesamt acht Mal auf das Podest klettern.

Red Bull hat das schnellste Auto

Vom Speed her ist Red Bull unerreicht. Nicht nur wegen der sechs Siege, elf Pole Positions und fünf schnellsten Rennrunden. Alle 48 Trainingssitzungen zusammengenommen stand Sebastian Vettel 14 Mal auf Platz eins, gefolgt von Mark Webber und Lewis Hamilton mit je acht Bestzeiten. Einen Sieg gibt es auch für MercedesGP. Bei sieben von zwölf Grand Prix wurde der schnellste Reifenwechsel in der Mercedes-Box abgewickelt. Es gibt da auch einen klaren Verlierer. Vier Mal brauchten die Lotus-Schrauber am längsten, die vier Reifen zu tauschen.

TeamIm ZielDefektUnfallRunden (von 1474)WM-Punkte
MercedesGP22201367 (92,7 %)132
Red Bull21121373 (93.1 %)312
Ferrari23101471 (99,8 %)238
McLaren21211347 (91,4 %)304
Sauber11103854 (57,9 %)23
Renault18421274 (86,4 %)106
Williams20131269 (86,1 %)40
ToroRosso17431184 (80,3 %)10
Force India19321260 (85,5 %)47
Lotus12931049 (71,1 %)0
VirginF112111962 (65,2 %)0
HRT F113831043 (70,7 %)0
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