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Ferrari

Erstmals in Bedrängnis

Foto: dpa

Nach drei Spaziergängen in Übersee haben die Roten anscheinend ausgerechnet beim Heimspiel in Imola einen harten Waffengang vor sich. Schumi und Co setzen auf kühlere Temperaturen und konstantere Reifen.

24.04.2004

Die Inboard-Aufnahmen aus Michael Schumachers Ferrari zeigten von Anfang an, dass der Weltmeister mit vollem Risiko zu Werke ging, um den Tifosi beim Heimspiel die Trainingsbestzeit zu schenken. Der Rutscher in der schnellen Schikane Variante Alta hat an diesem Wochenende bei einigen seiner Kollegen schon zum Einschlag in die Reifenstapel geführt, ein Michael Schumacher fängt den Ferrari nicht nur ab, er schafft sogar noch Startplatz zwei. "Auch ohne den Fehler, hätte ich die Zeit von Button nicht geschafft", sagte der Unterlegene.

Schumacher muss am Sonntag (25.4.) auf der schmutzigen Seite der Startgeraden loslegen. Das erschwert ihm den Versuch, noch vor der Tamburello-Schikane Button anzugreifen, zudem muss er auf den auf der sauberen Linie hinter ihm startenden Montoya im Auge behalten. Erstmals in dieser Saison kann Ferrari nicht von vorn das Tempo und die Taktik diktieren - so weit die schlechten Nachrichten.

17 statt 27 Grad?

Zu Hilfe kommt der Scuderia möglicherweise wieder einmal das Wetter: Statt der am Samstag herrschenden 27 Grad Asphalttemperatur erwarten die Meteorologen für den Sonntag deutlich frischeres Wetter mit Temperaturen unter 20 Grad. Kühles Wetter kommt traditionell den Bridgestone-Reifen der Ferrari entgegen. Alle wichtigen Gegner rollen auf Michelin-Pneus, die sich zudem bei BAR-Honda schneller abnützen als bei den anderen Topteams.

Aus Angst, das Tempo der BAR nicht mitgehen zu können, entschied sich Michael Schumacher zudem für die weichere Reifenmischung. Diese bietet schnellere Rundenzeiten und nur bei heißem Wetter größere Abnutzung. Teamkollege Rubens Barrichello musste dagegen die harten Gummis benutzen. Der Brasilianer kämpft das ganze Wochenende mit Balance-Problemen. Die härteren Bridgestones kaschieren die Schwäche besser als die weichen. Barrichello startet von Platz vier.

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