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Ferrari F60: Die neue Ferrari-F1-Generation

Als erstes Team hat Ferrari am Montag (12.1.) seinen neuen F1-Boliden vorgestellt. Der F60 vermittelt mit seiner abgespeckten Aerodynamik einen ersten Eindruck vom neuen F1-Jahrgang.

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Foto: Ferrari

Der neue Ferrari F60.

Der neue Ferrari F60.

An diese Proportionen werden wir uns erst noch gewöhnen müssen: Vorne ein wuchtiger, die Frontflügel komplett abdeckender Frontflügel und hinten ein umso schmalerer und weit oben angebrachter Heckflügel. Dazwischen sind Luftleitbleche auf ein Minimum reduziert. Die Carbonhülle schmiegt sich eng und glatt an die darunter verborgenen Antriebsteile. Vom Vorgängermodell ist hier nicht mehr viel zu erkennen.

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Wegen des eingeschränkten Reglements gibt es nur noch wenige Spielmöglichkeiten für die Aerodynamiker: An den beweglichen Flaps im Frontflügel sowie die Endplatten werden sich die neuen Boliden wohl am besten unterscheiden lassen. Beim nun vorgestellten F60 wurde die Front relativ schmal und spitz gezeichnet. Zu den Wintertests kamen die ersten Entwürfe von BMW-Sauber und Williams noch mit deutlich breiteren Nasen daher.

Reglement gibt Linie vor

Auch das in der vergangenen Saison eingeführte Loch in der Nase gehört schon wieder der Vergangenheit an. Beim Mittelteil des Frontflügels sind die Gestaltungsmöglichkeiten reglementbedingt derart eingeschränkt, dass die Luftführung wieder konventionell um die Nase herumfließen muss.

Auch am Heck des neuen Boliden zeigen sich deutlich die Spuren des neuen Aerodynamik-Regelwerks. Aus der Vogelperspektive lässt sich die extreme Verjüngung der Motorabdeckung am besten Erkennen, aus der statt windschnittiger Kamine nun zwei blanke Auspuffrohre herausragen.

Nur vor den Seitenkästen sind noch schmale Luftleitelemente erlaubt. Hier hat Ferrari beim F60 die Rückspiegel integriert. Ob die Fahrer den hinterherfahrenden Verkehr mit den weit außen angebrachten Spiegeln noch im Blick haben, müssen die Testfahrten zeigen.

Rollout in Mugello

Die Piloten Felipe Massa und Kimi Räikkönen enthüllten gemeinsam mit Teamchef Stefano Domenicali den nach der Anzahl der WM-Teilnahmen F60 getauften Boliden. "Das ist ein einmaliges Gefühl", sagte Domenicali. Später sollte Vize-Weltmeister Massa auf der Teststrecke im italienischen Mugello die ersten Runden mit seinem neuen Dienstwagen drehen. "Es ist ein sehr wichtiger Tag für das ganze Team", sagte der Brasilianer. Die neue Saison beginnt Ende März mit dem Grand Prix im australischen Melbourne.

Autor: Tobias Grüner
Manuel | 15.01.2009, 13:13 Uhr

Ja, die Optik der neuen Autos ist schon etwas eigenartig - die Proportionen von Front- und Heckflügel haben sich einfach zu stark verändert. Es wird aber wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis sich das Auge daran gewöhnt hat. Zwei Sachen gefallen mir jedenfalls besser als bei den letztjährigen Boliden: Slicks statt Rillenreifen und das Verbot der diversen Zusatzflügel.

@ 0911er:
Auch wenn der Klimawandel mit diesem Thema wenig zu tun hat... Du sagst, dass die Sonnenaktivität für den rezenten Klimawandel verantwortlich ist. Doch genau diese These ist seit mehreren Jahren widerlegt. Der rezente Klimawandel kann nämlich gerade nicht mit einer veränderten Sonnenaktivität erklärt werden.

justonecardriver | 13.01.2009, 09:09 Uhr

Tiefe Trauer übermannt mich beim Betrachten dieser vermeintlichen \"Boliden\". Während früher Formel 1 Autos sich noch einigermassen voneinander unterscheiden sehen heute alle bis auf wenige kleine Teilchen alle gleich aus. Dies nur aus Kostengründen... Lächerlich!! Sollen die Teams mit viel Kohle auch viel Kohle einsetzen! Mein Gott, wo sind wir denn? Soziales Wohlrennfahrtswesen? Denken wir nicht mehr rot-grün sondern wohl eher etwas Motorsportenthusiastisch bitte!
Die neuen Formel1-Wagen sehen nicht nur aus wie ein augehungertes Model (lang und dünn) sondern werden auch jeweils durch das Reglement immer mehr und mehr beschnitten, damit diese nicht schneller werden können. Gut... Irgendwo sind aber Grenzen. Schneller werden na und? Die Fahrer riskieren ihren eigenen Kopf, niemand zwingt einen, Rennfahrer zu werden und überhaupt... die Rennfahrerei braucht regeln, wie die Wirtschaft, aber lasst auch dort bitte etwas Freiraum zum Leben!
Formel 1 ist mittlerweilen nur noch schwachsinn!!!

player | 12.01.2009, 19:23 Uhr

finde auch, dass die neue aerodynamik gar nicht so schlecht am neuen ferrari aussieht. bin gespannt, wie die anderen autos so ausschauen. ich bin trotzdem dafür wieder zurück zu alten proportionen aus dem vergangenen jahr zu kehren. diese saison könnte aber sehr spannend werden denn alle teams fangen ja wieder bei null an. auf der einen seite bringen die regeländerungen mehr spannung, lassen die autos aber nicht besser aussehen als vorher.

fliP | 12.01.2009, 18:48 Uhr

Die Änderungen am Aerodynamik-Reglement der Formel 1 haben nichts mit Klimaschutz zu tun. Das Reglement wurde viel mehr von einer Arbeitsgruppe innerhalb der Formel 1 erarbeitet, die sich davon bessere Überholmöglichkeiten verspricht: Der schmale, hohe Heckflügel erzeugt Luftverwirbelungen, die sich auf einen breiten, flachen Frontflügel des hinterherfahrenden Autos weniger auswirken. So soll es möglich sein, einem gegnerischen Auto besser folgen zu können, ohne, wie bisher mit komplexer Aerodynamik, große Einbußen in Sachen Anpressdruck zu verzeichnen. Zum selben Zweck wurden auch sonstige Luftleitbleche und Zusatzflügel verboten: Die Autos werden Aerodynamisch unabhängiger und generieren ihren Grip nun durch die wieder eingeführten Slicks.

0911er | 12.01.2009, 16:43 Uhr

also sowas geht gar nicht! im heckbereich viel zu schmal und der frontflügel erinnert auf den ersten blick an eine straßenkehrmaschine..

häßlich! und das alles wegen dem neuen reglement.. so ein unsinn!

LEUTE, LASST EUCH MAL WACHRÜTTELN...
die klimaerwärmung hängt, entgegen der weitverbreiteten meinung, nicht vom menschen ab sondern, sondern ist auf eine zyklische erhöhte sonnenaktivität zurückzuführen!!!

leider ist die lobby der wahrheit oftmals kleiner als die der gerüchte!

sry, aber auf kastrierten motorsport habe ich wirklich keine lust.. irgendwann muss ein massa oder ein räikkonen wahrscheinlich auch noch selber in die pedale treten..!

..versteh´s einfach nicht! wochenende für wochenende sind zig fußballspiele, und damit mehrere tausend autos auf dem weg ins stadion..komischerweise sagt da keiner was!? wo bleibt da der \"klimaschutz\"?

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